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[Hauptbd.] (1910)
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A. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.

ventus fratrum eorum"'). Man müsste also auch den Sakristan konsequentzum Konvente zählen. Ich halte den Pfarrherrn nicht für einen Mönch,wir finden später die Pfarrherren von St. Gallen stets ausserhalb des Kon-ventes. Auch die anderen Stellen beweisen nicht, dass Conrad von FabariaMönch war. Er schreibt zwar bei der "Wahl Rudolfs von Güttingenelectioni operam dantes . . . elegimus" (S. 190), auch bei der WahlConrads von Bussnang redet er von derelectio fratrum", aber dieseAusdrücke können vielleicht erklärt werden aus dem allgemeinen Gegen-satze gegen dieviolencia laicalis" der Ministerialen, der ein Grundzugder Darstellung Conrads ist. Der Vorgänger Conrads in der DarstellungSt. Galler Geschichte sagt:Heinricus de Clingin communi consensuomnium fratrum ac ministerialium et totius populi assensu substitutusest," woraus folgt, dass dem "Wahlakte selbst Laien beiwohnten (Cont.cas. S. 115). Bei Konrad von Pfävers führt der erste Kuratgeistliche derStadt in der Chronik das "Wort, nicht etwa ein Mönch; er fühlt sich abergegenüber der Laienschaft mit dem Kloster durchaus solidarisch. Schliess-lich auch wenn Conrad wirklich Mönch gewesen wäre so wäre dochnoch nichts entschieden, denn bisher ist es nicht gelungen, diese Familiefestzustellen.

Alles in allem kennen wir von St. Gallen 54 Mönche dem Ge-schlechte nach, nur bei einem Konversen ist es nicht gelungen, die frei-herrliche Abstammung zu erweisen. Sie verteilen sich auf 33 Geschlechter,von denen 4 gräfliche sind. Es drängt sich unwillkürlich ein Vergleichmit der nachbarlichen Beichenau auf, wofür ja auch sichere Ergebnissefür 62 Mönche in ungefähr derselben Zeit vorliegen, die sich auf 5 gräf-liche und 38 freiherrliche Familien verteilen.

St. Gallen hat einzelne Familien in höherem Masse bevorzugt alsdie Reichenau. In St. Gallen zählt man 5 Bamstein, 4 Güttingen, je3 Bussnang, "Wildenstein und Falkenstein, 7 andere Geschlechter sinddoppelt vertreten, auf der Reichenau gab es eine Familie mit 4 Gliedern(Sonnenkalb von Deggenhausen), keine mit 3, 15 mit 2 Vertretern.

In St. Gallen kommt die Ostschweiz mehr zurGeltung, in der BeichenauWürttemberg. In beiden Klöstern sind nur Schwaben nachzuweisen.

Ich rechne etwa so:

St. Gallen Beichenau

aus Baden..... 15 20

"Württemberg . . 13 22 Hohenzollern . . 1 3

bayr. Schwaben . . 4___________3

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») ÜB. 3, Nr. 830 von 1167.

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