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A. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.
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gingen, mit Gliedern des Hauses Bolanden-Falkenstein-Hohen-fels. Das Vermögen dieses Geschlechtes, über das uns vom Ende des12. Jahrhunderts Inventare vorliegen 1 ), das Ansehen, das das Haus derReichstruchsessen und Reichskämmerer genoss, hoben es über die Standes-genossen empor. Ich gebe nun die Heiraten nach den Generationen derBonlanden, wobei ich den vor 1199 gestorbenen Werner IL als denAusgang rechne 2 ), und bitte die beigegebene Stammtafel zu vergleichen.Aus der ersten Generation kenne ich keine hierher gehörige Ehe.
[2. Generation.] 3. Sa arwerden(Kirkel)-Bolanden. Irmen-trud, Tochter Philipps II. von Bolanden (1172—1189), war in erster Ehemit dem Schenken Walther von Schupfe, in zweiter mit dem GrafenHeinrich von Saarwerden, Herrn von Kirkel, vermählt. Urkundlichnachweisbar 1223—1254, noch 1258 lebend. Wie es scheint kinderlos,v. Dungern setzt S. 63 die Ehe wohl irrig ins 12. Jahrhundert.
[3. Generation.] 4. Eppstein-Bolanden. Gerhard II. v. E.,genannt von Braubach und Adelheid, Tochter Philipps III. von Bolanden(t 1220), 1237. Aus dieser Ehe ging der Erzbischof Werner von Mainzhervor (1259—1284).
[4. Generation.] 5. Bickenbach-Palkenstein. Konrad vonBickenbach (f 1260) und Guda (1237, lebt noch 1282). Sie war dieTochter Philipps III. von Falkenstein und der Erbin der Minzenberger.Kinder vorhanden.
6. Raugraf-Falkenstein-Hohenfels. Ruprecht IL, Raugrafvon Altbaumburg und Elisabeth von Palkenstein, 1236. Sie war eineTochter Philipps I. von Hohenfels (f 1277). Wie es scheint ohne Kinder.
7. Isenburg-Hohenfels. Die Isenburger Stammtafel gibtHeinrich I. von I.-Büdingen (f 1298) als Gattin Lysa, Tochter Philippsvon Hohenfels und der Luckarde von Isenburg, vermählt 1282.
[5. Generation.] 8. Eberstein-Bolanden. Graf Heinrich v. E.und eine Tochter Wernhers VI. v. B. Vor 1288. Früher gab man GrafHeinrich I. eine Clara von Prundsberg zur Gattin, Quellen dafür warenAhnenbilder und ein weit jüngerer Stammbaum. Krieg von Hoch-felden, Grafen v. E. in Schwaben S. 318, Anm. 33. Kinder vor-handen.
') Herausg. von Sauer, Die ältesten Lehnsbücher der HerrschaftBolanden, 1882.
2 ) Für die älteren Generationen folge ich den Untersuchungen vonJ. Hillebrand in den Annalen d. Ver. f. nass. Altertumskunde 35(1905/06) unter Berücksichtigung der älteren Arbeiten von Lehmann,Schenk von Schweinsberg und Sauer. Alle Quellen habe ichjedoch nicht nachgeprüft.