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[Hauptbd.] (1910)
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A. Schulte, Adel und deutsehe Kirche im Mittelalter.

zu den alten Kriechingern gehört haben, da diese kaum edelfreien Herren1295 ihre Rechte an Johann von Vinstingen überliessen; die Erbtochterscheint eher eine Vinstingen gewesen zu sein, sie heiratete in zweiterEhe Gottfried von Eppenstein. Jahrb. f. lothr. Gesch. 3, 190. 211. 231.

Für eine Ehe Truhendingen-Limpurg finde ich allerdingsbei Englert in der Geschichte der Grafen von Truhendingen im Stamm-baum den entsprechenden Hinweis bei Friedrich, dem Sohne des 1290verstorbenen Grafen Friedrich, aber weder in den Regesten noch imTexte Belege. Die Ehen Liebesberg(Liesberg)-Hirschhornund Winnenberg-Hirschhorn kommen nicht in Betracht, da allebeteiligten Personen nicht edler Geburt waren. Bei der Ehe Mont-fort-Limpurg handelt es sich um eine Tochter aus dem Hause Mont-fort, dieser Fall kommt also für uns nicht in Betracht. Vgl. die Ro 11er-sche Stammtafel. Ebenso liegt der Fall bei Urslingen-Bodman.Stammtafel von Kindler von Knobloch. Zu Unrecht ist die EheSolms-Kronberg (f 1430) beanstandet; denn damals waren die Kron-berg längst durch ein Diplom gefreit worden. Die Ehe Grünenberg-Klingenberg ist Plüss, Gesch. der Freiherren von Grünenberg, un-bekannt, bleibt also ausser Betracht. Eine andere Missheirat der Grünen-berg ist hingegen von mir neu herangezogen.

Ich scheide weiter aus die Familien der Gegenden, wo Franken,Thüringen, das Kolonialgebiet und Böhmen aneinanderstossen, da ichdort eingehende Studien unternehmen müsste.

Auch der Tatbestand folgender Fälle ist unsicher: Isenburg(Greif-fenstein) -Schöne weder (S. 43, beruht nur auf Vermutung). Sayn-Bolanden (für mich unkontrollierbar, v. Dungern beruft sich auf einneueres Manuskript in Wiesbaden, es ist offenbar ein Versehen für Span-heim). Urslingen-Pappenheim (S. 65 ohne Quelle, saeo. XIV).

Das Haus Limpurg (Klingenberg, Schupf), Reichsministerialen,lasse ich beiseite, da es nach v. Dungern S. 75 an einer kritischen Be-arbeitung fehlt. Die Rheingrafen zum Stein, die dringend einegenaue Erforschung fordern. Das gleiche gilt von den Hammer-stein. Herren von Volmarstein. Den Speth, die Geschichtedieser Familie ist durch einen Angehörigen neuerdings völlig in Ver-wirrung gebracht worden.

Ausscheiden muss auch die Ehe Montf ort-Ellerbach; dennHeinrich IV., Graf von Montfort-Tettnang, heiratete (vor 1374) nichtElisabeth von Eilerbach (v. Dungern S. 147), sondern Klara, die Witweeines Herren von Eilerbach (Roller, Die Stammtafeln der Grafen vonMontfort, Zeitschr. f. Gesch. d. Oberrh. N. F. 14, Anhang: Mitteilungender bad. hist. Komm.).

Ferner lasse ich vollständig die Angaben der Rechbergschen