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A. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.
Reich von den Klöstern zog, hatte sie vielfach völlig demreligiösen Zwecke entzogen. Der Metzer Bischof erkennt dasund weist schon auf das Ziel hin, die Klöster sollen sich keineKrieger halten! Soweit ein flüchtiges Durchsehen der Quellenergibt, hat auch schon Gorze keine Dienstmannschaft be-sessen x ).
Einen anderen Ausblick gewähren uns die Arbeiten überdie Cluniazenser. Sackurs grosses Werk 2 ) umspannt einenviel zu grossen Raum, um überhaupt die Wirtschaftsorgani-sation der neuen Eeformklöster, die auf wenigen Seiten abge-handelt wird, zweifellos feststellen zu können. Allein einjüngerer Forscher, Bonaventura Egger 3 ), hat das engere Ge-biet der Westschweiz vortrefflich behandelt, und es ergibt sich,dass auch dort die Cluniazenser nicht eine ritterliche Ministe-rialität haben aufkommen lassen. Die Klöster hatten famuliaus dem Laienstande: Bäcker, Köche, Fischer, Schneider,einige begleiteten als Pferdewärter den Prior auf seinen Keisen 4 );aber aus ihnen wurden ebensowenig Ritter wie aus den Meiern,die als lokale Wirtschaftsbeamte tätig waren und mächtigwurden. Die Kongregation wusste diese Leute niederzuhalten,und charakteristisch ist es, dass die Gewohnheiten von Beau-lieu (im Limousin) den Meiern verbieten, ausser Lanze undSpeer Waffen zu tragen 5 ).
') Lager, Die Abtei Gorze. Stud. u. Mitt. aus d. Bened.- u. Cisterz.-Orden 8 (1887).
2 ) Ernst Sackur, Die Cluniazenser in ihrer kirchlichen und all-gemeingeschichtlichen Wirksamkeit bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts.2 Bde., 1892 f.
3 ) Geschichte der Cluniazenserklöster in der Westschweiz bis zumAuftreten der Cisterzienser (Freiburger Histor. Studien 3), 1907. Leiderbrechen beide Bücher für uns zu früh ab, so dass uns Rückschlüsse ausspäteren Zuständen unmöglich sind.
4 ) Egg er S. 205.
5 ) „ut nullus ex illis neque de posteris eorum efficiatur miles, nequeullus portet scutum neque spadam neque ulla arma, nisi tantum lanceamet unum speronum; non habeant vestem scissam de antea et de retro,