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[Hauptbd.] (1910)
Entstehung
Seite
168
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168 A. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.

hatten das Stift auf dem Petersberge und dem Georgenberge,St. Cyriak in Braunscbweig, im Mainzischen weiter das vonWilligis begründete Jechaburg und Ohrdruff, Neuwerk beiHalle Dienstmannen.

3. Bei den zahlreichen Klöstern, die bei ihrer Gründungoder später Beformern übergeben wurden. So wurde sofortden Hirsauern überwiesen: Beinhardsbrunn (gegründet 1089),Paulinzelle, Bosau, umgewandelt aber St. Peter auf dem Bergevor Erfurt. Cluniazensisch war Huysburg (1084 gegründet)und wurde Dsenburg, das, wie wir oben sahen, aber Ministe-rialen hatte; der Richtung der lothringischen Reform folgtePegau. Goseck, eine Gründung des mächtigen Erzbischofs Adal-bert von Bremen, kennt ebenfalls keine Ministerialen.

4. Bei allen Gliedern des Prämonstratenser- und Cister-zienserordens, Walkenried hat einen versprengten Fall.

5. Auch bei Bursfeld (Benediktinerkloster, gegründet kurzvor 1093).

6. Eigentümlicherweise fehlen Ministerialen auch bei demStifte Drübeck. Dieses war einst ein Stift, das in Kaiser-urkunden Quedlinburg und Gandersheim an die Seite gestelltwurde, von Heinrich II. alsinsigne monasterium" bezeichnetwird. Ganz besonders wichtig erscheint mir eine Bestimmungüber die Wahl der Aebtissin, die unter Heinrich II. der älterenOttos II. hinzugefügt wurde.

Otto II. 980 Sept. 8.

Et quotienscumque inevitabilis sorsmortis ordinem prefecture mutave-rit, liberam inter se habeant dignamquamcumque eligendi abbatissamsineullius contradictione potestatemtalique prorsus iure perfruantur,qu^li vel Gandersheim vel Quide-lingoburg moniales Deo servientesuti videntur.

D. 0 II Nr. 225 (vgl. D. 0 III 167).

Heinrich II. 1004 August 1.

Et quotienscunque inevitabilis sorsmortis abbatisam deleverit, sororesquidem liberam inter se vel aliun-de habeant potestatem eligendi ab-batissam sine ullius contradictione,dumtaxat non sit minor per-sona dignitate, talique prorsusiure perfruantur, quali vel Ganderes-heim vel Quidilingoburg monialesDeo servientes uti videntur.D. H II. 82.