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[Hauptbd.] (1910)
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Andere Klöster der Reform: St. Peter.

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standen, habe ich im Württembergischen Urkundenbuche oderin chronikalischen Quellen keine Ministerialen gefunden, unddas Material ist für Reichenbach, Weingarten und Ochsen-hausen wahrlich nicht gering.

Um auch noch ein badisches und ein schweizerischesKloster zu prüfen, will ich noch St. Peter im Schwarzwaldund Muri behandeln.

Für St. Peter haben wir einen bis 1205 reichenden Tra-ditionsrodel 1 ), in den einzelnen Aufzeichnungen werden sehroft Ministerialen des Herzogs von Zähringen, des Begründersdes Klosters, genannt, meist eingeführt durch die Worte: dedomo ducis, ex hominibus ducis, de clientibus ducis, einmalauch de familia ducis. Nur zweimal finde ichde familianostra" erwähnt, aber da handelt es sich offenbar gar nichtum ritterliche Leute 2 ). Auch sonst begegnen, nach der Ge-schichte des Klosters zu urteilen, die Julius Mayer 3 ) verfasste,niemals Dienstmannen. Gerade von diesem Kloster, das fürden Bauernstand auf den Höhen des Schwarzwaldes so vielbedeutete, blieb der trügerische Schein des Rittertums fort.Auch bei den Aebten treten sehr bald bürgerliche und bäuer-liche Namen uns entgegen.

Auch in Muri 1 ), der Gründung der Habsburger, liegen

') Veröffentlicht durch F. v. "Weech, Freiburger Diözesanarchiv15, S. 133180, jetzt von Fleig in seiner Preiburger Dissertation.

2 ) "Was voraufgeht in der Zeugenliste, steht schon tiefer; es sindmeist Preiburger Bürger, ich finde auch vorher nicht einen ritterlichenMann (Pleig S. 119, v. Weech S. 151), das andere Mal ist familia auchwohl in einem weiteren Sinne aufzufassen: de familia autem sanctiPetri: Azzo, Managolt, Heimo et alii plures viri et mulieres (PleigS. 111, v. Weech S. 149).

3 ) Geschichte von St. Peter auf dem Schwarzwalde.

4 ) Der Streit um die Geschichtsquellen tobt seit langem, die fein-sten Methoden verwenden Hirsch: M.I.Ö.G. 25, S. 209274, 41445426, S. 479488; Neues Archiv 30, S. 208; Jahrb. f. Schweiz. Gesch. 31S. 71107; Neues Archiv 34, S. 551554. Steinacker: Regesta Habsburgica, ZG. Oberrh. N.P. 19, S. 181-244 u. 359-433, namentlich S. 367-417