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[Hauptbd.] (1910)
Entstehung
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Oberschwäbische Klöster.

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Um das festzustellen, habe ich diejenigen Urkundenbücherdurchgearbeitet, die ein geschlossenes schwäbisches Territoriumbehandeln. Zunächst habe ich die zehn bis 1296 reichendenBände des Württembergischen Urkundenbuckes Blatt für BlaW-durchgeackert und dann mich den sieben Bänden des Ur-kundenbuches von Stadt und Landschaft Zürich zugewendet,wo ich mich bei den späteren auf das Register glaubte ver-lassen zu dürfen.

Sehen wir uns erst Württembergisch-Schwaben an. Eszählte 1250 nach den Listen von Hauck x ) abgesehen vonsolchen Klöstern, die entweder eingingen oder uns fast unbe-kannt sind, auch unter Fortlassung aller Niederlassungen derBettelorden folgende Klöster: ca. 764 gegr. Ellwangen776 Marchthal vor 850 Buchau nach 900 Altorf, baldnach 1036 treten Mönche an die Stelle der anderswohinziehenden Nonnen nicht viel später Weingarten 1042Isny 1053 Weingarten 1082 Beichenbach 1083 Sindel-fingen 1083 St. Georgen 1089 Zwiefalten vor 1090Blaubeuren 1093 Wiblingen 1093 Ochsenhausen 1095Neresheim 1095 Alpirsbach 11. Jahrhundert Höfen1102 Lorch 1125 Anhausen um 1125 Denkendorf1127 Urspring 1145 Weissenau 114575 Mariatalvor 1152 Roth vor 1155 Boll vor 1180 Adelberg1181 Waldsee 1183 Ulm, Hospiz auf dem Michaelsbergeum 1183 Schussenried um 1187 Bebenhausen 1189 Rohr-dorf vor 1209 Steinheim vor 1217 Rothenmünster1227 Heiligkreuzthal 1230 Weil vor 1231 Boos um1233 Heggbach um 1238 Gutenzell 1240 Baindtvor 1242 Langnau (Propstei von Allerheiligen in Schaff-hausen).

Ministerialen kann ich nur nachweisen bei Ellwangen undBuchau 2 ). Wir sehen daraus, dass nicht allein die Cister-

') Kirchengeschichte Deutschlands. Anhang.

2 ) Für einige Klöster liegen ganz zweifellose Angaben vor, welche