Corvey: Traditionen beim Eintritt.
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So blieb es einer Dame, Fräulein Therese Virnicb, der ich dieAufgabe stellte, sich mit den Standesverhältnissen dieses ehr-würdigsten aller sächsischen Männerklöster zu beschäftigen,vorbehalten, den Beweis für die Freiständigkeit eines Klostersdes 10. und 11. Jahrhunderts aus den Quellen in zwingenderWeise zu führen 1 ).
Man glaubt anfangs, mit der dürren Liste von Mönchs-namen nichts anfangen zu können, wie ja auch die Toten-bücher zu der Klasse von Quellen gehören, die von vielen alsfast wertlos angesehen werden. Doch durch die Traditionenerhalten sie Leben und Bedeutung. Die beiden Quellen be-ginnen unter Abt Liudolf (965—983) parallel zu werden undbleiben es bis unter Abt Druthmarus (1014—1046).
Sehen wir uns das Verhältnis unter dem Abte Hosed1001—1010 an:
Liste: Godeschalcus Tradit. 155 pro
Thiatmarus „ 156 „
Folcmarus „ 157 „
Hawardus „ 177 „
Alfricus „ 178 „
Aillaldus „ 179 „
"Wigheri „ 180 „
Brun „ 189 „
Godefridus „ 190 „
Walh „ 191 „
Rainoldus „ 192 „
Geroldus „ 194 „
Thidricus „ 194 „
Routhardus „ 195 „
propinquo suo Godescalcofilio suo Thiadmaro
„ „ Volcmaro
„ „ Hawardo
„ „ Alfrico
„ „ Egiloldo
n ,, Wigheri
n » Brun
fratre „ Godfrido
filio „ Walh
„ „ Renoldo
„ „ Geroldo
„ „ Thiadricoprivigno suo Hrothardo.
Für sämtliche 14 unter diesem Abte eingetretene Mönchehaben wir also je eine Tradition. Für die ganze Parallelitätvom ersten bis zum letzten Falle (Adoldus-Rukgerus) sind in
Zeitschr. f. (westfäl.) Geschichte und Altertumskunde 36, 2, S. 164—186. —M. Mayer, Zur älteren Geschichte Corveys und Höxters. Paderborn 1893.') Corvey. Bonner Studien zur Geschichte der Stände im Mittel-alter. Bonner Dissertation 1908.
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