Entwicklung des freien Adels in Westfalen.
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möglich festgestellt; freilich wird man nicht sagen dürfen, dassalle Geschlechter, die plötzlich auftauchen oder verschwinden,damit auch überhaupt begannen und endeten. Dieser Fehlerwar auch im badischen Materiale vorhanden. Wichtiger istes, dass die Zeit nach 1300 in Baden von Krieger mit im Augebehalten wurde, während in Westfalen da nur das Siegelwerkdes westfälischen Altertumsvereins und das Wappenbuch vonSpiessens und endlich die Schriften Fahnes in Betracht kommen,die ich doch etwas besser fand als ihr Ruf. Es gereicht derSicherheit unserer Forschung zum Vorteil, dass die kleinerenGeschlechter früher entfreit wurden oder ausscheiden als diegrossen, vielfach schon im 13. Jahrhundert, so dass wir fürdie bekannten Grafenhäuser, die sich hielten, aus der Provin-zialliteratur ausreichende Auskunft erhalten.
Im Exkurse gebe ich das Material für die einzelnen Ge-schlechter nach ihrer alphabetischen Reihenfolge f und dannfolgen sie zeitlich geordnet nach dem Zeitpunkte, wo sie zu-letzt als edelfrei nachzuweisen oder ausgestorben sind.
Das
Brge
bnis ist:
Bestand:
1150:121
1200
78
1250
54
1300
29
1350
20
1400
15
bis
bis
bis
bis
bis
bis
Es
1160: 11
1210
3
1260
7
1310
3
1360
—
1450
4
scheiden
1170: 1
1220
3
1270
5
1320
3
1370
—
1500
1
aus
1180: 9
1230
5
1280
6
1330
2
1380
2
1550
1
1190: 16
1240
5
1290
6
1340
—
1390
1
1600
2
1200: 6
1250
8
1300
1
1350
1
1400
2
1700
3
Abg. zusa
mmen: 43
24
25
9
5
11
Heutiger Bestand: 4.
Diese Tabelle gibt also nur über den Fortbestand desedelfreien Standes Auskunft.
Zu ganz anderen Ergebnissen muss man kommen, wennman versucht festzustellen, wie lange die einst edelfreien Fa-milien überhaupt bestanden haben ohne Rücksicht auf ihre
*A