Entwicklung des freien Adels in Baden.
49
artigen Dokumente eine erhebliche Anzahl von freien und auchwohl durchweg edlen Geschlechtern, von denen ich, um dieobige Tabelle zu ergänzen, nur die badischen in Betracht ziehe,soweit diese nicht schon berücksichtigt sind. Der andere Ur-kundenschatz bezieht sich auf das Kloster St. Peter im Schwarz-wald und geht zwar nicht ganz so weit zurück, ist aber eben-falls am ergiebigsten bis 1150.
Gemäss dem dritten Exkurs erhalten wir so aus der Zeitvor 1150 noch 92 Geschlechter.
Es ergibt sich dann folgender Nachweis über den Verbleibedler oder doch freier Geschlechter innerhalb des Gebietes desheutigen Grossherzogtums Baden:
Bestand
heute18001700160015001400130012001100vorher
Edel-frei
2
2
2
6
11
25
45
93
222
+ 2
Niederer!Adel
36813161
währenddes
VerlustdurchAussterbenund Ver-schwinden
durchEnt-frei ung
Zu-sam-men
Ge-winn
saec
17
16
15
14
13
12
11
4
5
14
19
40
113
1
4
—
5
1
15
1
20
8
48
16
129
1
2
Der Gesamtverlust hat folgenden Verlauf: 129, 48, 20,15, 5, oder der Verlust je in Prozenten des vorhergehendenBestandes ausgedrückt 62,3, 59,2, 25, 66,7 °/o.
Diese Tabelle lehrt uns also: aus dem hohen Adel diesesGebietes verschwindet durchschnittlich alle Jahrhunderte min-destens die Hälfte des Bestandes. Auch wenn wir für Bauern,
25 Teufen, 26. 27 Tannegg, 29. 30 Lupfen, im ganzen 32. 1093 an18. Stelle Neuhausen. 1094 an 4. Stelle Sulz, 6. Toggenburg, 18.19. Wolfen-weiler. 1100 Febr. 27: 13. Tannegge, 17. 18. Tengen. 26/7. Dürrheim.30/1. Neuhausen.
Schulte, Adel u. deutsche Kirche im Mittelalter. 4