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A. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.
berg. Der Anfangsbestand von 132 Geschlechtern wäre alsoauf 126 herabzusetzen.
Bestand
an Geschlechtern
Ab- u. Zunahme d. edelfreien Geschlechter
Zeit
Edel-frei
NiedererAdel
währenddes
Verlustdurch ■, ,Aussterben £ rc ,und Ver- ,A nt 'schwinden frelun S
Zu-sam-men
Ge-
heute
22
—
winn
1800
1700
2
—
saec. 17
4
4
1600
6
3
„ 16
5
_
5
_
1500
11
6
n 15
14
1
15
1
1400
25
8
n 14
19
1
20
1300
45
11
„ 13
40
8
48
_
1200
93
3
„ 12
35
2
37
1100
130
1
11
1
1
2
vorher
132
-
Die Tabelle ergäbe den wahren Sachverhalt, wenn das zuGrunde liegende Urkundenmaterial gleichartig wäre; das istes aber von höchstens 1270 an. Aus dem 12. Jahrhunderthaben wir für manche Landesteile gar keine Dokumente, esfehlen also vor 1270 jedenfalls sehr viele Familien.
Für zwei Gebiete haben wir Korrektive: einmal in denUrkunden des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen, die sehrfrüh Geschlechtsnamen angeben : ). Wir bekommen da freilicheinige Geschlechter zu viel, die sich später nicht mehr nachdem Wohnsitze inmitten der Ackerflur, sondern nach den Burgennannten, die sie auf den Bergeshöhen sich bauten; doch habeich alle, wo sich so etwas vermuten lässt, fortgelassen. Kriegerhat den freien Charakter der Leute nicht hervorgehoben, wes-halb sie also in die eben entwickelte Tabelle nicht aufgenom-men werden konnten, allein darum waren sie doch frei.
Das lässt sich dadurch erweisen, dass anerkannte Freiherrenmitten darunter stehen 2 ). Wir erhalten also durch diese eigen-
') Quellen zur Schweiz. Geschichte Band 3 [Abt. 1 (1881)].'
2 ) Z. B. Urkunde von 1092 nach den Grafen Nr. 11—13 Steusslingen,
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