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er verurteilt aber den Antrag; „denn wenn die Versammlung ihnannahm," sagt er, „so war der Friede beseitigt, wenn sie ihn ab»lehnte, so war der Unterhändler entwaffnet und die beiden Pro-vinzen von vornherein dem Feinde ausgeliefert/"
Die Forderung der Rückgabe Elsaß-Lothringens war sofortnach Kriegsbeginn in allen Kreisen Deutschlands erstanden, nurzweier süddeutscher Blätter sei gedacht, des „Schwäbischen Merkur"und der damals hochangesehenen Augsburger „Allgemeinen Zei-tung". Sie schreibt am 19. August: „Nur mit den Garantien desFriedens in der Hand, mit Siraßburg, Elsaß und Lothringen wirdDeutschland die siegreichen Waffen ruhen lassen." Vismarck ver-trat durch die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" vom 31. Augustvor allem auch im Interesse der süddeutschen Waffenbrüder die An-sicht: „Was wir brauchen, ist Erhöhung der Sicherheit deutscherGrenzen. Letztere aber ist nur erreichbar durch Verwandlung derbeiden uns bedrohenden Festungen in Vollwerke zu unserem Schutze:Straßburg und Metz müssen aus französischen Aggressivfestungendeutsche Tefensivplätze werden."
Vitzmarck hat das nationale Prinzip, das in dem Volke sostark wirkte, niemals unterstrichen, ihm kam die Forderung ausder politischen Notwendigkeit in den Kreis seiner Überzeugungen.Unvergeßlich standen ihm die Worte des klugen Königs Wilhelms I.von Württemberg vor der Seele, die dieser ihm 1855 gesagt hatte:„Geben Sie uns Siraßburg,' und wir werden einig sein für alleEventualitäten; solange Straßburg aber ein Ausfalltor ist für einestets bewaffnete Macht, muß ich befürchten, daß mein Land über-schwemmt wird von fremden Truppen, bevor mir der TeutscheVund zu Hilfe kommen kann... Der Knotenpunkt liegt in Straß-bürg, denn solange das nicht deutsch ist, wird es immer ein Hindernisfür Süddeutschland bilden, sich der deutschen Einheit, der deutsch-nationalen Politik ohne Nückhalt hinzugeben." An diese Wortehat Vismarck oft erinnert^ Die Notwendigkeit, Deutschland gegenfranzösische Angriffe zu schützen, war sein leitender Gedanke: „Wirhaben die Länder genommen, damit wir ein Glacis haben, aufdem wir uns wehren können, bevor sie an den Nhein kommen,"
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i ?r6lace zu lieu 5 5, Ii'^,l52,ce et la Trance, S. 7./" Vgl. Haller, Vismarcks Friedensschlüsse. Weltkultur und Welt-politik, Heft 10, 191h, S. 70 f.
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