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Frankreich und das linke Rheinufer
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zösische ist aber nötig, also muß das Deutsche verschwinden." DerMetzer Bischof gab wieder nach, der Klerus aber kämpfte weiter,und es kam so weit, daß 1868 sich zahllose Familienväter in einerEingabe an den Kaiser wandten mit der Bitte, ihre Muttersprachedurch Erhaltung der zweisprachigen Schule zu sichern.

Im Elsaß schrieb 1867 der aus französischem Blute stammendeEhrenkanonikus Cazeaux eine seinem Bischöfe Näß gewidmeteBroschüre, in der er sagte:Den Krieg gegen die deutsche Spracheführen, heißt in gewissem Sinne wider die Religion, die Moralund damit gegen die Bildung im Elsaß kämpfen."

Ganz besonders wichtig war es auch, die in katholischen Ortenweist Schulschwestern unterstehenden Mädchenschulen zu franzö-sieren, nach dem Satze:Die Lehrerin ist französisch, die Mutterwird es bald sein." In den Jahren 18621864 wurde die einehauptsächlich in'Betracht kommende Kongregation zu Zugeständ-nissen veranlaßt, die von Nappoltsweiler hatte sich schon vorhergebeugt. Das ganze Bestreben der Schule wurde darauf ge-richtet, die sichere Beherrschung der hochdeutschen Sprache zuverhindern und an deren Stelle das Französische zu setzen; dannkonnte der Dialekt im Hause weiter leben, um langsam zusterben.

Die völlige Französierung war nur mehr eine Frage der Zeit.

Die Muttersprache kommt in der Dichtung zum Ausdruck.Das Elsaß hat auch in dieser Zeit eine Neihe von Dichtern hervor-gebracht, wenn auch keinen von großer Bedeutung: liebenswürdigeGestalten, treu der Heimat, alle der französischen Herrschaft sichbeugend, meist in einer bewußten Verteidigungsstellung für ihreMuttersprache, wie sich das aus der größeren Gefährdung ergab.Es trat eine Gruppe von Dichtern zu manchen gemeinsamen Unter-nehmungen zusammen.Das Elsaß muß deutsch fortgebildetwerden... Wir wollen als Elsässer unsern deutschen Charakterbehalten uud sollten die Welschen darüber des Teufels werden,"schrieb 1838 August Stöber. Ja bei zweien, bei Mühl und Hacken-schmidt, war die Hoffnung auf eine deutsche Zeit des geliebtenHeimatlandes leise vorhanden. Der französischen Dichtung wuchsaus elsässischem Blute keine Kraft zu.

Das Gelehrtenleben der altelsässischen Kreise hielt an demvon alten Zeiten her geliebten Gebiete der Erudition, der Ge-schichte, der Archäologie, der Philologie, wie das Georges Herve

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