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eine übertriebene Heranziehung meist nur verwirrender französischerVergleiche. Vei dem biederen Charles Hoffmann sind diese Fehleram stärksten gehäuft. Es ist denn doch auch alles andere als Pietät,daß man den wackeren Voreltern ein fremdes Gewand anzog undanzieht, und jene Vergleiche elsässischer Dinge mit französischenerinnert an jenen Ichthyologen, der, um den Hecht zu charakterisieren,ihn mit der Nachtigall verglich.
Vor allem aber kam es auf die Volksschulen an; denn nurdort faßte man die breiten Massen, aber auch die nicht vollständig;denn erst die deutsche Negierung brachte den Schulzwang ins Land.So maßvoll die Sprachenpolitik der Negierung zunächst auch war,sehr früh, 1810, und seitdem in ausgedehntem Maße wurdenKleinkinderbewahranstalten (3^1168 d'^Lile) mit französischer Spracheeingerichtet. „Dadurch wird man dahin gelangen, das Elsaßfranzösisch zu machen," heißt es in einem Berichte für den Ministervon 1859. Das Iulikönigtum, das ja überhaupt zuerst zu einertatkräftigen Schulpolitik überging, machte der alten Freiheit, diedem Französischen nur dort nachgegeben hatte, wo die Bevölke-rung es verlangte, ein Ende.
Noch gab es völlig überzeugte Vertreter deutscher Kultur, wieEduard Neuß, der im Jahre 1838 schrieb: „Wir reden deutsch,heißt ja nicht bloß, daß wir unsere Muttersprache nicht abschwörenwollen, sondern es heißt, daß wir in unserer ganzen Art und Sitte,in unserm Glauben, Wollen und Tun deutsche Kraft und Treue,deutschen Ernst und Gemeingeist bewahren wollen." Doch imgleichen Jahre meinte der feingebildete junge Ludwig Spach, daßder einzige Heilsanker für die literarische Jugend in der französi-schen Form gegeben sei, in der Sorge und in der Verwendung derfranzösischen Sprache. In seinem Alter hat er seine durchgeistigtenStudien wieder in deutsche Worte gekleidet.
Das Schulreglement von 1842 brachte mit dem Schulinspektoreinen Anwalt gegen die deutschen Interessen in jede Schule, derenLehrer nun aus durchaus französisch geleiteten Seminarien hervor»gingen. Der französische unterricht und der Nechenunterricht, derin jeder Volksschule in französischer Sprache gegeben wurde, wurdender Maßstab für die Beförderung des Lehrers. Die Forderung,den Religionsunterricht in französischer Sprache erteilen zu lassen,wiesen der Bischof Näß, der seine Konvertitenbilder in deutscherSprache schrieb, wie die beiden Konsistorien energisch zurück. Das
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