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was ihnen ihr letzter Helfer zugedacht hatte. Sie sahen jetzt, daßnur der Feind von gestern ihnen Schutz gewähren könne, und schlössenmit Preußen die Bündnisverträge, die den gemeinsamen Kampfvon 1870 ermöglichten. Jene Forderung Belgiens enthüllte derBundeskanzler im Juli 1870 in der „Times" und drängte damitdie öffentliche Meinung Englands vom Kaiser hinweg, der eben inseinen letzten Krieg trat.
Das Jahr 1867 brachte dem Kaiser eine neue diplomatischeNiederlage. Der Ankauf des Großherzogtums Luxemburg, dasmit den Niederlanden durch Personalunion verbunden war, hatteeben die Unterschrift des Königs der Niederlande erhalten, alsVismarck seine Gegenminen springen ließ und in Deutschland sicheine Begeisterung für die Wahrung der deutschen Interessen erhob,wie sie von Vismarck kaum erwartet worden war. Napoleon ließseinen Kriegsminister, den Marschall Niel, kommen, der jede Ver-antwortung für einen Krieg ablehnen zu müssen erklärte. So mußteder Kaiser den Nückzug antreten, den er geschickt führte. Aber dieNeutralisierung des Großherzogtums und die Entfestigung dereinstigen österreichischen, dann dem.Deutschen Vunde dienendenFestung war ein zu geringes „Trinkgeld" für einen Kaiser, der dieLegitimation seines Thrones dem französischen Volke immer wiederdurch Erfolge abschmeicheln mußte. Er war nicht in der Lage,sich mit dem Ausbau der inneren Vlüte Frankreichs zu begnügen.
Er begann bald neue Verhandlungen, um Belgien zu fesseln.Doch dem beabsichtigten Zollanschluß widersprach England, bel-gische Bahnen abzutreten hatte mit Nücksicht auf Preußen diebelgische Negierung nicht den Mut. Der Kaiser schwankte zwischenden möglichen Systemen seiner Politik, er verhandelte viel überBündnisse, ohne sie zum Abschluß zu bringen. Er machte viele An-läufe, denen der Sprung nicht folgte. Des Kaisers Wille war ge-schwächt und nicht ausdauernd, sein Blick unklar und von Träume-reien umfangen.
Auf Grund des Nationalitätsprinzipes, das er für Italien inWirksamkeit gesetzt hatte, die sich vorbereitende deutsche Einigunganzuerkennen und zu fördern war ihm unmöglich; dann hätte ernicht den Namen Napoleons tragen dürfen. Ein solcher Weghätte ihm auch sicher die Herzen der Franzosen entfremdet, denendas eine politische Dogma am tiefsten im Herzen wurzelte undwurzelt: Das deutsche Volk darf nicht staatlich so geeint sein wie
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