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Frankreich und das linke Rheinufer
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Auffassung und ist in dem Optionsrechte für den einzelnen imFrankftlrter Frieden auch zur Anwendung gekommen.

Ganz anders steht es mit dem Nechte der Nation. Das sindLebensgemeinschaften, in die die Geburt einen versetzt. Eine Nationmuß die verachten, die sich von ihr wegbegeben, wenn sie ihneneine würdige Lebensstellung verbürgen kann. Das kann Deutsch»land erst seit dem Jahre 187l, erst seit der Begründung des DeutschenNeiches. Treibt nicht Italien eine Nationalitätspolitik? Habendie Südtiroler, die Leute in Görz und Triest je zu einem italienischenStaate gehört wenn man die paar Jahre des napoleonischenZeitalters abrechnet? Hat Italien eine wirtschaftliche oder mili.Mische Notwendigkeit zum Erwerbe jener Gebiete anzuführen?Will denn dort die Mehrheit zu Italien hinübertreten? Hat dennÖsterreich seinen Italienern das Leben innerhalb der italienischenKultur unmöglich gemacht? Ja oder Nein! Wird die Antwortüberall Nein lauten, so müssen die gegen uns Verbündeten auchanerkennen, daß bei uns die Fragen mit Ja beantwortet werdenmüssen. Das deutsche Volk hat das Necht auf seine deutschenVrüder in Elsaß und Lothringen. Die Haltung der Generationvon 1814/15 bindet die heutige Generation nicht mehr und bandnicht die von 1871. Sie hat kein ewiges Necht geschaffen.

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