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Frankreich und das linke Rheinufer
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MM

Die englische Meinung war zwiespältig, die Vertreter in Paris,Lord Castlereagh und Wellington, der der künstlichen Unterscheidungzwischen Napoleon und dem französischen Volke die Tat durch dieRückführung des Königs hatte folgen lassen, waren der AuffassungCapodistrias geneigt, nicht aber die öffentliche Meinung und derPrinzregent, die den gefährlichen Staat dauernd geschwächt sehenwollten. Die ersteren setzten ihre Meinung durch. Der Tank Eng-lands an Teutschland, dessen Truppen Wellington den Sieg ver-schafft hatten, bestand darin, daß es die deutschen Interessen beiseiteschob. Die Keime der Nntente caräiale treten uns hier entgegen.Auch auf Österreich war nicht zu rechnen; Metternich begnügte sichin seinen Forderungen mit einigen festen Plätzen für Belgien, mitLandau für Deutschland und der Schleifung von Straßburg, erzog also annähernd die Linie, tue zur Wirklichkeit wurde. Imübrigen sah er ebenfalls in dem legitimen Könige den Bundes-genossen von morgen.

Vei solchen Gesinnungen der drei Mächte konnten die deutschenHöfe nicht aufkommen. Es ist von ihnen energisch gearbeitet worden.Hardenberg vertrat die deutschen und preußischen Interessen weitschärfer als im Jahre vorher. Ein Volk, sagte er, das wie dasfranzösische stets seine natürlichen Grenzen überschreite, sei offensivund ewig bedrohlich für seine Nachbarn. Der Freiherr vom Steinsuchte den Zaren zu gewinnen, wenigstens so weit erfolgreich, daßder Zar nicht mehr jede Abtretung ablehnte. Gneisenau setzte seineganze Kraft ein, er wollte das Elsaß Bayern überlassen, das dafürdie alten brandenburgischen Fürstentümer Ansbach und Vaireuthan Preußen abgeben müsse. Vlücher und er redeten einmal sehrzum Mißvergnügen des Königs im Namen der Armee. DieMilitärs waren gegenüber den Diplomaten im Necht, als Gneisenausagte, es sei ganz einerlei, ob man Frankreich nur das Inke Nhein-ufer und Belgien oder auch noch andere Provinzen abnehme, dennFrankreich würde auf jeden Fall suchen, sie wieder zu gewinnen.Selbst Knesebeck vertrat eine energische Politik.

Eine eigenartige Stellung nahm der Erzherzog Karl ein. Erhätte für sich wohl eine Habsburgische Sekundogenitur im Elsaßgewünscht, aber schon seine persönliche Stellung zu Metternichmachte das unmöglich. Bayern, noch von Montgelas geleitet,auf Preußen und Österreich eifersüchtig, wollte Frankreich nichtwehe tun. Der Kronprinz, von Bayern wünschte hingegen nichts

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