Nheine wünschte er einen Pufferstaat; Humboldt billigte die elsaß-lothringischen Forderungen, er rettete Kaiserslautern und ver-hinderte wenigstens das übelste.
Bei den entscheidenden Diplomaten spielte die nationale Fragekeine Nolle, nur der Freiherr vom Stein, der grundsätzlich für dieVogesengrenze eintrat, forderte Straßburg und Landau. Ganzanders sah es bei denen aus, die von militärischen Gesichtspunktenaus urteilen konnten oder aus der heimischen Geschichte wußten,was die Nheingrenze für sie bedeutete, bei den Militärs und densüddeutschen Fürsten.
Gneisenau hatte während des Krieges nicht bei den Fürstenund Staatsmännern wirken können, jetzt führte er einen erfolglosenFeldzug im Wortkampfe. Er war für eine dauernde SchwächungFrankreichs. Er zeigte, daß vom Elsaß aus sich stets die deutscheFestungslinie in ihrem linken Flügel werde umgehen lassen; wenner einen Tausch des Elsasses gegen Südbelgien vorschlug, so wardas ein totgeborenes Kind; denn nie hätte England dem zugestimmt.Der- einflußreiche Knesebeck wollte wenigstens Straßburg gewinnen.
Der König von Württemberg machte sich Hoffnungen aufseine alten Besitzungen in Mömpelgard; aber er ging weiter: „Aufdem Voden Frankreichs muß man eine sichernde Grenzwehr auf-richten gegen Frankreich selbst." Diese werde nicht durch einenStrom gebildet, sondern durch einen mit aller Kunst befestigtenGebirgswall. Doch er wandte sich an Rußland, und dessen Herrscherhatte keinen Sinn für diese Frage. Auch Bayern wünschte die Ab-trennung des Elsasses, eine Denkschrift des Generalstabshaupt-manns Vaur betonte die Offensivkraft des elsässischen Rheines infranzösischen Händen. Zwischen den süddeutschen Höfen war abereine Einigung nicht zu erzielen, denn sie suchten sich gegenseitigGebiete abzujagen; Bayern wurde später durch die Nheinpfalzbefriedigt.
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betrübt schrieb Gneisenau an Nenner: „So wurde der französischenNation das Deutschland stets bedrohende Elsaß gelassen und alledie Festungen, die in unbewachter Zeit von Ludwig XIV. aufdeutsches Gebiet gebaut wurden, sind nicht zurückgefordert. Eindurch seine Zerrissenheit und Spaltungen ohnedies auf eine nurschwache Verteidigung beschränktes Neich wie das deutsche muß
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