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die Nation."'" Höchst charakteristisch ist es, daß von Pfalzburg53 Mann in Straßburg zur Feier gewesen waren!
Das ist ein Bild der Wirklichkeit! Der Nausch hielt nicht an,und wo die Feier nicht stattgefunden hatte, ließ sie die Leute gleich-gültig. Und ein solches Fest wird von der französischen Presse alsdas gefeiert, wo sich Elsaß und Lothringen für immer mit Frankreichverbunden haben sollen. Sind Mannschaften, die in Neih und Gliedstehen, so frei, um ihrer Überzeugung folgen zu können? Ist dasnicht die schlechteste Form eines Plebiscits?
„Das war für lange Zeit das letzte Fest, wo das Volk ohneUnterschied des Glaubens und der politischen Meinung sich demedelsten patriotischen Enthusiasmus überließ." ^ Die Zivilkonsti-tution des Klerus zerriß den Traum der Einheit. Der Eifer derNeuerer begnügte sich nicht mit dem Kirchengute, nicht mit derAufhebung der Orden, sondern die Nationalversammlung beschloß,den Kirchen eine neue Verfassung von Staats wegen zu geben.Die theoretische Toleranz schlug in Unduldsamkeit um; die Philo-sophen' wollten nicht, daß die Katholiken ihre geliebte alte Formbehielten, sondern sie mußten eine den Ideologen passende an-nehmen. Man erweckte ein Schisma und zwang die Gläubigen,ihre Sache von der Nevolution zu trennen, diese verlor ihre ge-mäßigten Anhänger und trieb in einen Konflikt mit dem Könige,der jetzt, wo es ihm an sein Gewissen ging, nicht weiter nachgebenwollte und konnte. Die Protestanten konnten sich nach ihrer Kirchen-verfassung beugen, die Katholiken aber nicht, und so zerriß dieseIivilkonstitution deren Neihen.
Frankreich wurde in den Strudel tiefer und tiefer hinein-gerissen, und die Grundgedanken des Konföderationsfesies erwiesensich als unmöglich: der Friede zwischen dem Könige und der Nationwar nicht erreicht, und jeder mußte nun sehen, welchen Teil seinesEides er halten solle; alle zu erfüllen, war unmöglich geworden.30 Monate nach dem Straßburger Eide waren von den 12 Generalen,die den Eid geschworen, elf emigriert, und Friedrich von Dietrichendete am 29. Dezember 1793 auf dem Schafotte. In seinem Hausewar zum ersten Male die Marseillaise gesungen worden, sie wargedacht als das Kriegslied der konstitutionell-königlichen Nhein-armee, aber ein ganz anderer Sinn wurde ihr untergeschoben.
^Neuß a. a. O. S. 6.
^ Keu55, Niztoire cl'^Izace, S. 228.
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