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Frankreich und das linke Rheinufer
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worden, um das Gefühl zu ergreifen, die Hoffnung zu steigern, denGlauben zu wecken, und wer wollte sich weigern, dem Gesetze Treuezu schwören? Es kommt bei solchen Festlichkeiten darauf an, nichtdie harte Wahrheit zu zeigen, nicht den Verstand zu erfassen, jakeinen Anlaß zum Widerspruch zu geben, sondern einen Nausch derGefühle zu erzeugen, und das war gelungen.

And nun sollte das Pariser Fest am Jahrestage der Erstürmungder Vastille alle Provinzen des Landes vereinen, von Straßburgzog von jeder Kompagnie der Nationalgarde einer auf Kosten derStadt hinaus, und freiwillige Begleiter folgten. And da schwurensie alle der Nation, dem Gesetze und dem Könige Treue, Treuegegenüber Gewalten, die so bald in unlösbare Konflikte verstricktwerden sollten. Die Leute glaubten am Ende der Revolutionzu stehen, weitaus die meisten waren königlich gesinnt, demKönige fehlte aber die Kraft und die Gewöhnung an die Füh-rung von Soldaten. Er ließ auch diese Stunde ungenützt vor-übergehen.

Sicher war das Straßburger Fest für viele die Stunde, wosie sich innerlich der französischen Staatsnation anschlössen; der derNation geleistete Eid war für viele eine Bindung, die sie nicht ver-gaßen. Aber man darf auch da nicht übertreiben, und wie standes auf dem Lande? Wir haben einen ganz unverdächtigen Zeugen.Den jungen Dietrich begleitete nach Paris sein Hauslehrer AlexisGloutier, der bald darauf an die Spitze der Gesellschaft der Ver-fassungsfreunde treten sollte. Der intelligente Mann schrieb vonseiner Neise nach Paris, die er zusammen mit den Nationalgardistenmachte, von Nancy aus: „Seit dem ersten Tage, der ein wahrerFesttag war, haben wir keine andere Freude gehabt, als uns aufdem Wege nach Paris zu sehen. Überall das tiefste und anti-civistische Schweigen. Die Lothringer erschienen uns noch wenigerelektrisierbar als die Elsässer. Wir sind von den Pfalzburgern miteisiger Kälte empfangen worden. Wir fanden zu Vlamont ihrDetachement, es macht ungefähr dieselben Märsche wie wir, siescheinen uns überall ausweichen zu wollen. Wir haben erfahren,daß ihre Stadt sehr unzufrieden ist, und ich würde nicht erstauntsein, wenn sie ihre Anzuftiedenheit auch auf das Regiment La Fereübertrüge... Kein Nationalgardist zeigte sich zu Luneville, diegrößte Gleichgültigkeit in Nancy. St. Nikolas ist der einzige Ort,

wo man uns zu sehen sehr erfreut schien; einige riefen auch:232

,Es lebe