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war infolge der beherrschenden Lage seiner nördlichen Umgebungnicht haltbar, und erst Koblenz und die Feste Ehrenbreitstein boteneinen Kalt.
Das Ergebnis der lothringischen Politik Frankreichs warglücklich, aber war sie ehrenhaft? Ihr französischer Geschicht-schreiber, der Graf d'Haussonville, gibt darauf die Antwort: „DieErwerbung Lothringens entsprach den Interessen Frankreichs undwar für seine Größe notwendig, sie war das Werk einer Politik,die sehr geschickt, weniger auf das Necht als auf die Gewalt bedachtund mehr national als skrupulös war. Die Anstrengungen derHerzöge, des Adels und des ganzen Landes, ihre gemeinsame Un-abhängigkeit zu bewahren, waren ständig und hartnäckig. Derwährend einer so langen Zeit durchgehaltene Kampf war nicht ohneMut, nicht ohne einigen Nuhm und vor allem mit vielen Leidenverbunden." ^
Im österreichischen Erbfolgekriege leuchtete noch einmal dieHoffnung auf, das Elsaß, vielleicht Lothringen zurückzugewinnen.Zwar kam der Feldmarschall Prinz Karl von Lothringen 1743 nurbis an die Nordgrenze des Elsasses. Aber im folgenden Jahreglückte ihm der Nheinübergang im Nucken des Heeres Coignys,der, eine Flußlinie des Elsaß nach der andern aufgebend, bis hinterdie Vreusch zurückging. Die Österreicher standen im Angesicht desStraßburger Münsters. Lauterburg, Weißenburg, Hagenau undIabern waren in ihrer Hand. Die zur Hilfe eintreffende ArmeeNoailles ging bei Markirch über die Vogesen. Wie PandurenTrencks streiften in den Bergen und von der lothringischen Seitedes Donon begrüßten den lothringischen Prinzen heimatliche Feuer-signale. Die Stimmung im Elsaß wurde durch die Panduren undHusaren — dieses notwendige Äbel — herabgestimmt. Jede weitereOperation wurde aber dadurch verhindert, daß der preußischeKönig eben jetzt den zweiten Schlesischen Krieg eröffnete. DerLothringer mußte zurück. Ob es ihm sonst gelungen wäre, sein Zielzu erreichen, ist zweifelhaft. Aber es war doch erstrebt worden.Bis gegen Luneville waren die ungarische» Neiter auf ihrenStreifereien vorgedrungen, der Pole war nach Nancy geflüchtetund auch im Elsaß war die Hoffnung aufgelebt, doch sie wardgetäuscht.
^ HiZtoire äe I2 Keuniun äe lll Lorraine avec III I>2,n« 1, 3.
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