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Frankreich und das linke Rheinufer
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denn er verkündete ihnendas Ende einer schweren und langenBesetzung"/ im Triumphe kehrte der Herzog heim.

Im spanischen Erbfolgekriege wurde das Herzogtum aber-mals von Frankreich besetzt. Der Herzog blieb im Lande, vollHoffnung auf die Sache der Gegner Frankreichs. Seine Politikhängte doch auch er an Osterreich. Der letzte Herzog, Franz, hattekaum die Herrschaft angetreten, als das Vand zerschnitten wurde,das das Herzogshaus mit seinen Untertanen verband. Wohltrennte sich der Herzog leicht von seinem Lande, die Nechte desTeutschen Neiches auf die es hier ankommt waren mißachtet,gezwungen erkannte es die Abtretung an, schwer war die Trennungder Untertanen. Bis zuletzt haben die Lothringer an diesem Hausegehangen, obwohl es absolutistisch herrschte, sie wollten nicht fran-zösisch werden. ^ Mit dem Herzogshause wanderten viele außerLandes, noch lange dienten Lothringer in Toskana und in Wienihren alten Landesherren, noch heute sind lothringische 'Namennicht ganz aus der österreichisch-ungarischen Armee verschwunden.Im Lande wurde schonungslos gegen die Erinnerungen an diefrüheren Herrscher vorgegangen, doch die Sympathien wurzeltentief.3 Herzog Leopold, der Förderer der Wissenschaften und Künste,hinterließ ein gesegnetes Andenken, man verzieh ihm sein üppigesHofleben, seine Vaulust, seine Finanzwirtschaft, wie auch jenemPolenkönig, dem ein wunderbares Geschick das Herzogtum alsAltenteil zugewiesen hatte.

Frankreich hatte endlich sein Ziel erreicht, Lothringen wargewonnen, und damit waren die drei lothringischen Bistümer unddas Elsaß kompakt mit dem Staate verbunden worden. Der An-fall Lothringens brachte weite deutschredende Gebiete, die 105 Jahrespäter wieder davon losgelöst werden sollten, unter ein fremdesZepter.

Der Besitz von Metz und Saarlouis bedrohte die Mosellandeund die rheinische Pfalz. Die Dinge hatten sich in das Gegenteilumgekehrt. Das Land von Saarlouis bis Koblenz kennt nur e i nSchlachtfeld, das an der Konzer Brücke. Ein Durchstoßen diesesGebietes war den französischen Heeren immer möglich; denn Trier

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äe Lar (1894), S. 18. ?fi5ter. Nizwire 6e Nanc?, 3, 226.

- Vgl. Vaumont, S. 386 ff. Pfister a. a. O. 3, 410 ff.' Pfister a. a. O. 3, 499 und öfter.

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