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Frankreich und das linke Rheinufer
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tretungen im Elsaß war er erbötig. Im Taumel der Soffnungenhatten die im Neiche und am Kaiserhofe daran gedacht, die Ge-schichte gründlich zu revidieren und mindestens Straßburg, dasElsaß sowie die drei Bistümer Lothringens zurückzugewinnen, auchdie Franche Comte, die sich keineswegs leicht in die französischeOberhoheit schickte. In dem Entwurf der Friedenspräliminarienforderte man die Abtretung von Straßburg mit seinen Befestigungenund seinem Geschütz und die volle Wiederherstellung des West-fälischen Friedens.

Nicht um der deutschen Forderungen willen scheiterte derFriede, sondern weil der König gegen seinen Enkel in Spaniennoch mehr tun sollte, als ihn zur Auslieferung seines Neiches anden Habsburger Karl III. zu bestimmen. Das hieß den Bogenüberspannen. Zwei Gründe veränderten die Kriegslage völlig: derSturz der englischen Kriegspartei und vor allem der frühe TodKaiser Josephs, der statt der drohenden bourbonischen Welt--Monarchie die Gefahr einer Habsburgischen, die Spanien mit demösterreichischen Besitze vereint hätte, den Seemächten zeigte. DerFriede von Utrecht (1713) gab die deutschen Interessen preis, derKaiser beugte sich im Frieden von Nastatt, das Neich in dem vonBaden. Die Interessen der Seemächte waren gewahrt, nicht diedes Neiches. Abermals hatten in diesem langen Kriege deutscheRegimenter an den Fronten, die für die Seemächte in Betrachtkamen, gegen Subsidien die Last getragen, da war für einen starkenOffensivstoß am Oberrhein nie die notwendige Truppenzahl vor-handen gewesen.

Nach dem polnischen Erbfolgekriege mußte der Kaiser auchdas Ausscheiden des Herzogtums Lothringen aus seinen letztenBeziehungen zum Neiche zugestehen (Vertrag von Wien 1737).Für den zukünftigen Gemahl der letzten Habsburgerin wurde durchToskana gesorgt; sein Herzogtum, dessen Bewohner mit großerTreue noch immer an<hm hingen, mußte der Herzog Franz Stephanan den, gestürzten Polenkönig Stanislaus Leszynski abtreten, denSchwiegervater Ludwigs XV. Nach des Polen Tode sollte dasLand an Frankreich fallen, was 1766 geschah.

,Me Selbständigkeit Lothringens beruht auf ähnlichen Ver-hältnissen, wie sie bei den Vurgunderherzögen bestanden hatten, nurdaß die Lothringer von Haus aus'Neichsfürsten waren und erstdurch das Herzogtum Bar zu französischen Lehensleuten wurden.

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