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Frankreich und das linke Rheinufer
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schen Neiche hielt; da hatte man die Warnung zu Kerzen genommen,man solle dem Könige von Frankreich, der die Metz gewährtenNeütralitätsbriefe gebrochen habe,keinen Glauben zustellen",die Straßburger duldeten nicht einmal eine Annäherung an dieMauern.

So zog der König von Straßburg ab, auch Kagenau suchteihn abzuweisen, mehr Erfolg hatte er bei Weißenburg, aber dieseStadt hätte sich doch nicht halten können. Teutsche Kurfürsten undFürsten stellten dem Könige sein Anrecht vor, die Bundesgenossen--schaft der Verschworenen von Chambord war unsicher, die Kaiser-lichen waren in Frankreich eingefallen. Der König lief Gefahr, nunin einen schweren Kampf bei ungenügender Versorgung seinerTruppen verwickelt zu werden. Zwölf Tage, nachdem er bei Zaberndas Elsaß betreten hatte, räumte er es, er tat, als hätte er seineZwecke erreicht. Französische Historiker erzählen noch immer vonder stolzen Freude der Franzosen, daß ihre Reiter ihre Nosse imRheine getränkt hätten. Tatsächlich war dieses Schelmenstück miß-lungen.^

Die Absicht, Straßburg wegzunehmen, wurde dem Königenicht nur von den Bürgern dieser Stadt zugeschrieben, unter denender hervorragende weltkluge Sleidanus auf einer Gesandtschaftdiese Überzeugung gewonnen hattet dasselbe sagt uns der fran-zösische Kriegsmann Tavannes, der ganz unparteiische Thuanus ^und am deutlichsten der in französischen Diensten stehende Kriegs-hauptmann Schärtlin von Vurtenbach, der wie der Memoiren-schreiber Nabutin dabei war.Llnd als wir verhoft, uns solltedie Stadt Straßburg aufgethan werden ... haben sie die Stadt mit6 starcken Fähndlein Knechten besetzt, uns mit Nichten anders, dannden König mit etlichen Personen wollen einlassen, und haben daranweißlich gehandelt, dann so wir hinein kommen, wären wir mit Bebnimmer heraus kommen." ^

^ Den Erzählungen der Memoiren Vieillevilles ist auch hier nur dannGlauben beizumessen, wenn sie anderweitig beglaubigt sind, und das istfast keine.

^ Die deutschen Zeugnisse bei Kolländer, S. 6567.

° Tavannes bei NicKauä et ?ou^c>ulat 8, 164, »I^e ro^ marcke^ ätrasdaul^, pour y faire <le mezme, ^u'il 2vc»it laict 5, IVlet?," DieErinnerungen rühren von seinem Sohne her und müssen vorsichtig benutztwerden. Thuanus (Ausg. von 1626) IN, 305: ,8pe potiunäae civit-uigexc!u5U8 rex."

< Ä. a. O. S. 212.

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