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Völker von dcn alten Geschichtschreibern abweiche; denn es istbesser, bei der Gewohnheit nnsercr Zeit zu verbleiben. Wenn dudie Kommentarien des Julius Cäsar einsiehst, wirst du dich über-zeugen, daß das, was jenseits des Nheines liegt, Gallia genanntwird. Nicht so die Schweizer; du wirst sie vielleicht Helvetiernennen5/aber jene ganze Menge der Eidgenossen bekennt sich nichtals Gallier, sondern als Alemannen." ^ Er sieht in dem Kriegezwischen Karl dem Kühnen und den Verbündeten einen Kampfzwischen Qlüli und Oermani, zwischen welsch und deutsch.- Dasgehobene Empfinden über den Sieg der Deutschen kommt anmanchen Stellen zum Ausdruck, und der Burgunder gilt als derVertreter des französischen Volkes.« Wenn der Verfasser der ausVreisach stammende Vaseler Weihbischof Nikolaus Friesen seinsollte, so hat doch ein Straßburger Buchdrucker die patriotischeSchrift verlegt. ^
Doch fast der ganze Vestand des burgundischen Neiches gingdurch die Hand der Erbtochter Maria, die an dem Verlöbnis mitdem Kaisersohne festhielt, an den Erben Maximilian über; Pikardie,Voulogne, Artois, Charolais und das Herzogtum Burgund kamennach Karls Tode an Frankreich, für kurze Zeit auch die Freigraf-schaft, fast überall unter heftigem Widerstände. Philipp der Schöne,dieser glückliche Erbsohn, heiratete wiederum eine Erbtochter, derdie beiden spanischen Neiche zufielen. Man muß billig sein und an-erkennen, daß schon durch die an die Habsburger gefallene burgun-dische Erbschaft eine Lage entstand, welche die französischen Königenicht ertragen konnten; denn Stücke des alten re^nnni blauem?kamen nun in die Hand der Habsburger, die dauernd die deutscheKaiserkrone behaupteten. Als dann noch Spanien habsburgischwurde, war der dauernde, nur selten durch Bündnisse unterbrocheneKampf zwischen den Häusern Valois und Habsburg natürlich; under war rechtlich begründet, solange noch ein Lehennexus zwischenburgundischen Landen und der Krone Frankreich bestand. DerFriede von Madrid 1526 und der Damenfriede von Cambrai von
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cclente liuciolpko I^u^Ind ueKI, 1911.
« Luginbühl a. a. O. S. 81.
' Dürr in Vasler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde,11, 399.
' Dürr a. a. O. 415—419.
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