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die in mehreren Ländern, Herrschaften, Städten und Dörfern dies-seits des Rheines, die von alten Zeiten gewohnheitsgemäß unsernVorfahren, den Königen von Frankreich, gehörten, zum Schadender Nechte des Königreichs und der Krone von Frankreich gemachtworden sind, und sie wieder zu unserer Herrschaft und zu gutemGehorsam zurückzuführen". Das ist so deutlich in der Absicht wieunwahr in der geschichtlichen Begründung, „unter diesen unbe-stimmten Worten, denen eine genaue Fassung zu geben ohne Zwei-fel sehr schwer gewesen wäre," fügt Petit-Tutaillis hinzu, „er-scheint der Ehrgeiz die Schwäche Deutschlands auszunützen und sichzu vergrößern. Es ist nicht zweifelhaft, daß Karl VII. seine Handauf die drei Bistümer Metz, Tou! und Verdun legen wollte, undder Versuch des Sohnes gegenüber Basel bewegt uns zu deinGlauben, daß der junge Dauphin bereits seinen Plan erwog, siebauf beiden Seiten der Alpen ein Fürstentum zurechtzuschneiden."^
Doch dem riesigen, mit einem großen Geschützpark versehenenHeere des Dauphin, das weit größer war, als es der Habsburgerwohl wünschte, warf sich der tapfere Haufe der Eidgenossen beiSt. Jakob entgegen, er wurde aufgerieben, die Baseler entgingennur durch den Nückzug einer vollen Niederlage; aber die Tapferkeitder Schweizer, die über alles Lob erhaben war, hatte einen solchenEindruck auf den Dauphin gemacht, daß er bald von seinem unter-nehmen auf Basel, wo das Konzil tagte, abstand. Die Reichs-stadt hatte sich wacker gehalten, aber auch gelernt, daß die Deckungdurch die militärisch organisierte Eidgenossenschaft für sie vonNutzen sein könne. Sie neigte sich der Eidgenossenschaft zu, der siesich 1501 anschloß.
Der Dauphin schob seine Soldbanden in das Elsaß ab. Siemußten für sich selbst sorgen; denn es war keine Subsidienarmee, undnur Quartiere und Lebensmittel hatte man ihnen zugesichert. ImElsaß war derartiger unwillkommener Besuch nicht neu. Schon1365 waren Soldbanden unter der Führung des „Erzpriesters"
^ Petit-Dutaillis in I^aviLse, ttistoire 6e Trance, 4, 2, 304.Vgl. Thibault, Marcel, I^'eune««« äe l^ouiz XI (Paris 1907), S. 364,der es sogar für möglich hält, daß der Dauphin das Kaisertum erstrebthabe. Für den Dauphins und das Neich Arelat war er seit 1434 Reichs»vikar; aber das galt, soweit es nicht überhaupt ein Titel war, sicher nichtim Elsaß. Nodolphe Neuß, Nizwire 6'H,l5ilce. 5° sä., S°. 50, hat trotz derklaren Worte die Kühnheit, die Absichten von Vater und Sohn in Zweifelzu ziehen!
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