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wirken lassen. „Der Unabhängigkeitskrieg war zu Ende, der Kriegum die Grenzen begann wieder/" Im Jahre 1434 forderte derVerfasser der ,,De8eription äe 1a ville cle?ari3 er cie 1'excellenceäu lo^^unie äe Trance", Guillebert de Metz das Reich Austrasienmit Trier, Köln, Mainz und' Straßburg.^
In den südwestliches Landen des Deutschen Reiches gab es-drei Gegensätze. Der Herzog von Burgund, als Herr der Franche--Comite und niederländischer Gebiete auch im Reiche mächtig,wollte die zwischenliegenden Lande gewinnen — also war er einGegner König Nenes, des Königs vieler Versuche und keinerErfolge, der das Herzogtum Lothringen inne hatte. Der zweiteGegensatz streifte von Frankreich hinüber, der des Königs wider denBurgunder, den alten Bundesgenossen der Engländer, den hoch-fahrenden Vasallen ohne Vasallensinn. Der dritte bestand in der alt-entwickelten Feindschaft der Eidgenossenschaft wider die Habsburger,auf deren Kosten der Bund sich noch immer ausdehnte; eben hattesich aber Zürich auf die Habsburgische Seite geschlagen. Der Kriegwar ausgebrochen.
Man kann es bei dem Habsburger begreiflich finden, daß er,um Zürich zu retten, sich an Karl VII. von Frankreich um Hilfewandte (August 1443); dem deutschen Könige hätten aber Bedenkenkommen müssen, doch Friedrich III. war ein Herrscher ohne Kraft,ohne Begabung, und unter den wenigen politischen Gedanken desKönigs war der festeste die Abneigung gegen die Eidgenossen. Einezweite Einladung kam dem französischen Könige zu: König Rene,schon damals mit Schulden beladen, wollte sich vor seinen Gläubigernin Metz Ruhe verschaffen. Der französische König wurde also nichtnur seine Landplage los, er hemmte, indem er Lothringen und dieHabsburger unterstützte, auch den Burgunder.
Geheime Ziele kamen hinzu! Am 2. September 1444 sagte derDauphin offen den Gesandten König Friedrichs, er sei ins Elsaßgekommen, „um wieder Besitz zu ergreifen von gewissen, früher derKrone Frankreich zustehenden Landschaften, welche sich freiwilligund durch List dem Gehorsam gegenüber dieser Krone entzogenhätten". Am II. des gleichen Monats schrieb der König Karl,daß er sich an die Grenzen des Herzogtums Lothringen begebenhabe, „um mehreren Asurpationen und Unternehmungen abzuhelfen.
! Sorcl a. a. O. 1, 233.2 Ebenda 1, 254.
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