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Frankreich und das linke Rheinufer
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Reichsadler auch französische Lilien in sein Wappen aufnahm;die Stadt hat natürlich nur den Reichsadler geführt.^ AuchNapoleon huldigte der erinnerungsreichen Stadt und ihrem Dome,die Kaiserin Iosephine aber ließ sich mehrere wertvolle Stücke ausdem Schatzeschenken".

Das Neich Lotharingien wurde geteilt; 959 wurde, wie esscheint, für den Vereich des Metropolitanbezirkes von Trier, so-weit er links des Nheines gelegen war, und die drei Gaue des Bis-tums Neims das Herzogtum Oberlothringen begründet, der nörd'liche Teil bildete Niederlothringen. Die auf dem linken Nhein-ufer liegenden Gebiete der Bistümer Mainz, Worms und Speierwaren^-schon in Verdun dem ostfränkischen Neiche zugewiesenworden. Und das Elsaß war in der ersten Hälfte des 10. Jahr-hunderts von dem Herzogtum Lothringen abgetrennt und mitSchwaben vereinigt worden, wohin die Sprachgemeinschaft es wies.Es blieb aber immer, wenn auch mit dem rechtsrheinischen Schwabenverbunden, einigermaßen selbständig. Spätestens Mitte des 10. Jahr-hunderts trennten so die Vogesen zwei deutsche Herzogtümer, derNhein war von Basel bis unterhalb Vingen nicht mehr die Grenzedeutscher Stämme und ihrer staatlichen Organisationen.

l Veissel, Die Aachenfahrt (Ergänzungshefte zu den Stimmen ausMaria.Laach, 82), S. 96 und 1N4 und besonders <Peltzer, Die BeziehungenAachens zu den französischen Königen. Zeitschrift des Aachener Geschichts»Vereins 25, 133268. Schon König Karl V. hatte 1369 den Aachenernein Handelsprivileg gegeben, worin er ihnen volle Abgabenfreiheit gewährt:»llc 5i eszent et prout 5unt re^nicole et zudäiti uo5tri re^ni et 6c>miuii pretati«.Die Aachener ließen sich des Vorteils willen diesen bedenklichen Satz ge»fallen. Der König suchte auch durch seinen Oheim Kaiser Karl IV, in Vesitzeiner Reliquie Karls d. Gr. zu kommen, wenn auch vergebens. Auf denSekretär Karls VI. Iun de Montreuil geht die Aufnahme der Lilien injenes Wappen zurück (S. 1736).

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