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Frankreich und das linke Rheinufer
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III.

Die Sprachgrenze.

>? Niederlassung der Germanen in Gallien. Verteidigung der Grenze.Alemannen. Burgunder. Franken. Wie entstandene Sprachgrenze.War sie eine geschlossene? Falsch: Meinungen auf Grund der Ortsnamen.Die Ottsnamen auf -weiter. Das Elsaß fast rein deutsch. Die Grenzein Lothringen. In Belgien. Hat die Grenze erheblich geschwankt?Die heutigen Sprachverhältnisse in Elsaß-Lothringen. Französische unddeutsche Auffassung. Driault.

(^Tllzeit hat die Sehnsucht nach Land kinderreichen Völkern den^4- Drang nach Ausdehnung gegeben. Das war auch bei denH Germanen der Fall, die zu ausgedehnter Nodung in ihren eigenenR riesigen Wäldern noch nicht befähigt waren. Vor ihren Augen lagGallien. Lange wurden alle Angriffe abgeschlagen oder inmitten»der eigenen Lande endlich bewältigt, die Kriegsgefangenen wurden»als Laien angesiedelt oder als Kolonen verwendet, wie es uns so«anschaulich Eumenius in seinem Panegyrikus auf Constantius»Chlorus schildert. Aber das weite Land verteilt, ging das Vlut»nicht unter, wohl aber die Sprache. Von dem Augenblicke an»wurde das anders, da die Nömer nicht allein mit den außerhalbWder Neichsgrenzen wohnenden Stämmen Föderationsverträge ab-Uschlossen, sondern auch mit solchen, die in das Neich eingedrungenWwaren und nun unter ihren angestammten Fürsten geschlossen weiterRihr Sonderleben führten. Aber auch dann war ihre Muttersprachenoch bedroht, wenn sie nach dem römischen Hospitalitätsrechte miteinem Drittel oder auch der Hälfte des Vodens und der Wohnungabgefunden wurden. Die Bodenkultur stellte sie vor neue Aufgaben,Hdie alten Bewohner waren die Lehrmeister. Es konnte nicht aus-bleiben, daß früher oder später die Germanen die Sprache derl höheren Kultur annahmen, die lateinische Sprache erlernten und dann»ihre eigene aufgaben.

Bei drei großen Volksstämmen, deren Zusammensetzung uns»hier nicht weiter interessiert, war es anders, bei den Alemannen, den^Burgundern und Franken.

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