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sie auf die Grenze des Imperium Kouranuln beanspruchen? Wirwerden sehen, daß die Germanen in das Neich aufgenommen zuwerden verlangten, dort Landbesitz wollten und noch lange an derIdee des Fortbestehens des römischen Reiches festhielten. Sieübernahmen die Kulturgüter der römischen Zeit und deren politischeGedanken, ilnd da ist es begreiflich, daß auch die Erinnerung andie alte provincig, (^allia nicht ganz erstarb, viel wesentlicher istes aber, daß die gelehrte Literatur von der Verbindung mit demImperium nicht abließ und antiquarisch gerichtete Geister aus derLiteratur der Antike immer wieder die Begriffe Gallia und Nheinals Grenze hervorholten. Das sind antiquarische Annexionen, siesind von naiver Lächerlichkeit, wie die Ableitung vieler deutscher Ge-schlechter von römischen Familien, wenn sich aber eine ^Politikdarauf baute, so geriete sie in Gefahr, lügnerisch und verbrecherischzn werden.
Und dieser Gesinnung wendet sich auch C. Iullian zu, wenn erdie fundamentale AnWahrheit in die Welt setzt: „Vom Nhemewar immer das eine Afer keltisch und nicht germanisch, und mehr alseinmal haben die Kelten auf beide Afer Anspruch erhoben." ^ Einsolcher Keltomane bringt es denn auch fertig, an die Engländer dieAufforderung zu richten, sich nicht mehr zu den Germanen zu rechnenund nach ihnen zu nennen, sondern sich als Kelten zu bekennen, jaan die Italiener wendet er sich, sie sollten sich als Kelten, Llmbrierund Ligurer fühlend Ein englischer Forscher, der neuerdings denkeltischen Einschlag im Engländertum besonders hervorgehoben hat,wollte sich damit begnügen, „Angel-Sächsisch" durch „Angel-Keltisch" zu ersetzend Der Franzose macht ganze Arbeit.
^ Iullian, I^e linin <^2uloiz, S. 10.
^ /ullian, a.a.O.S.20f.
' l'Komaz no 6 ß- Kin, l'Ke Kiztorx c>f NnZlanä tc> tke Korman <Ionc>ue5tClne polit. Instar/ os Nn^Ilm6 I) 1906, 111. »^Ve 5K01M accept an6 Alor^in tne term ^n^Ic> <^elt, ratner tdan ^,nAo 82x0», 25 tne tittin^ äeZi^NÄtiono5 nur i'ace."
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