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Frankreich und das linke Rheinufer
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Lauterburg bis Basel würde diese Einheit zertrümmern. Es istfür Teutschland schlimm genug, daß ihm der Gang der Geschichtedas oberste Drittel des rheinischen Stromgebietes bis zu der größtenEinschnürung zwischen der burgundischen Pforte und den Quellender Donau fast völlig entzogen hat, das Stromgebiet ist in dieserStufe fast rein germanisch, aber politisch hat die Schweiz das Aber-gewicht. Die allerunterste Stufe, das Mündungsgebiet unterhalbvon Emmerich, ist ebenso rein germanisch, aber gleichfalls politischselbständig. Der Einfluß des deutschen Staatswesens ist auf diemittlere Stufe konzentriert, die ja in der Richtung von den Main-quellen bis zur Wasserscheide zwischen Maas und Mosel eine starkeBreitenentwicklung zeigt, aber doch rein germanisch ist, nur etwadrei Siebtel des Moselgebietes hören französische Laute. Politischsind an der westlichen Flanke des Moselgebietes außer dem Teut-schen Reiche Frankreich, Luxemburg und Belgien beteiligt, allediese Gebiete gehörten aber einst zum Deutschen Reiche.

Schmerzvoll genug ist für den Teutschen diese historische undpolitische Betrachtung, sie zeigt, wie berechtigt der Name des deut-schen Rheines ist, und unerträglich wäre es für das Deutsche Reich,wenn an diesem seinem wichtigsten Strome wieder ein auswärtigerStaat Anteil gewinnen sollte. Die ruhige Betrachtung der Ver-hältnisse muß es jedem Neutralen klarmachen, daß ein französischesElsaß die Grundlagen des deutschen Volkes bedroht, und weitdavon entfernt, einen Frieden herbeizuführen, den Kampf vielmehrverewigen würde.

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