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Hunderten auf dieser Erdscholle wohnen, haben nie daran gedacht,sie zu verlassen... Dieselben Arbeiten beschäftigten seit Jahr-Hunderten ihre Stunden und ihren Eifer."
Ist das nicht die Schilderung einer natürlichen Grenzgegend?
Zwischen den wie Kulissen sich eindeckenden natürlichen Grenzenam Fuße der Cotes Lorraines und auf dem Kamme der Vogesen,zwischen der alten Vischofsfeste Hattonchatel und dem Tonon istes schwer, eine natürliche Grenze zu finden, aber unmöglich istes nicht. Von jener Vurg aus kommt man durch Waldungenan den Oberlauf der Nupt de Mad und wiederum zur Moseloberhalb Pont-a-Mousson. Auf dem rechten Ufer hätte dann dieWasserscheide zwischen dem Mosel- und Seillegebiete, dann zwischenMeurthe und Saar, zum Teil mit der heutigen Grenze überein»stimmend, den Anschluß an den Donon heranzuführen. Nancy mitdem Fllmck couionneinenr, seiner Festungswerke, wie der Austrittaus der Stellung von Toul und den Maasübergängen von Com-mercy und St. Mihiel blieben bei Frankreich, die Grenze würde vorder von Frankreich gewählten Verteidigungslinie hinlaufen, nie insie eindringen. Annähernd würden die altgallischen Civitates vonMetz und^Hrier bei Teutschland verbleiben und um Stücke dervon Verdun erweitert werden.
Vei diesen Betrachtungen ist aber nicht auf Volk, auf Ge»schichte, auf Sprache und auf die Macht der aneinanderstoßendenStaaten Rücksicht genommen. Es galt bisher rein aus dem Vodenheraus die „natürlichen Grenzen" festzustellen, und das Ergebnislautet: Der Nhein ist keine natürliche Grenze, er Ver-bi n^n^-nrech'r—
sind in den Vogesen und in den Cotes Lorraines ge»geben.
Ein solcher Grenzzug würde noch immer nicht das ganzeWassergebiet des Nheines umschließen, der Oberlauf der Moselund ihr Nebenfluß, die Meurthe, verblieben bei Frankreich; aberdeutsche Macht wiirde nicht in das Wassergebiet der Maas hin»übergreifen.
Gr ünde der Natur geben also Frankreich keinerlei Anrech tauf den Nheinftrom. _Er ist nicht ein deutscher Grenzfluß, sond ernin seinem Hauptteile die größte Verkehrsader Teutschlands undfür seine westliche Grenzverteidigung die Hauptbasis. Darum dieGier der Gegner; denn auch ein französischer Nhein nur von
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