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Frankreich und das linke Rheinufer
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MM

II.

Der Nhein, einst die Grenze Galliens, muß dieFrankreichs sein.

Nenans Spott. - Driault und die Nheingrenze in der Schule. CäsarsZeiten, Germanen auf dem linken NlMnufer. ^ Haben die Nömer An-sprüche? Die Kelten? Halber Widerspruch von Iullian. Wie ProvinzenGermania superior und inferior. Keltische Ortsnamen. Iullians Auf-forderung an die Engländer und Italiener, sich als Kelten, Umbrier und

Ligurer zu fühlen.

^^as ZweiteMäntelchen, das die Franzosen ihrer Eroberungs->^/ tust umhängen, ist lache nicht, lieber Leser die GrenzeGalliens, die Grenze aus den Tagen Cajus Julius Cäsars, wiesie einige Jahrzehnte vor Christi Geburt entstand. Das ist freilichlange her. Nenan hat einst über die Teutschen, die das Elsaß be-anspruchten, gespottet:Nach ihrer Geschichtsphilosophie gäbe es aufder Erde nur das Necht der Orang-Utangs, die zu Unrecht durchdie Zivilisierten um ihre Herrschaft gebracht wurden." Der geist-volle Kritiker würde heute finden müssen, daß die Allsprüche seinerLandsleute dem Rechte der Orang-Utangs sehr nahe stehen.

Die Meinung ist nicht nur durch beliebige, Skribenten ver-treten, sondern durch Männer, die den Palmenrock der Akademietragen, wie Ernest Vabelon und durch Geschichtsprofessoren wieEdouard Driault.

Driault schreibt:Welch schönes geographisches Bild gibt dasunversehrte Gallien... Im Vergleiche mit ihm gibt jede andereZeichnung unserer Grenzen einen peinlichen Eindruck der Ver-stümmelung und Vrüchigkeit. Leider hat sie, obwohl einmal durchdie Heere der ersten Republik wiederhergestellt, aufgehört unsvertraut zu sein; unsere Augen sind zufrieden, der Linie von 1789zu folgen. Meistens verlangen sie nicht nach mehr und wollennicht mehr. Wir aber, wir wollten, daß jede Karte, in unsernSchulen oder sonstwo, bis zur Nheinlinie ausgedehnt werde nicht fürdie kindische und alberne Neviudikation unersättlicher Eroberungen,sondern weil das in Wahrheit der Nahmen ist, in dem sich imLaufe der Jahrhunderte mehr oder weniger glücklich die Geschichte

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