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theten, weit nachgegangen bin, aufs Korn genominen, sondern dieLeute von Ansehen; die Kritik war unvermeidlich, denn die Be-hauptungen der gegnerischen Schriften gehen in alle Welt. Wasgilt den Bundesgenossen derer, die die Völker verliehen, die Wahr-heit? Aber ich hoffe, daß dieses Buch an ernste, der Wahrheitdienende Leser früher oder später doch herankommt; an Neutrale,„neutrale" und offene Feinde unseres Vaterlandes nnd Voltes.Aber anch in unserm Vaterlande hoffe ich auf viele Leser, auf dievielen Freunde unserer linksrheinischen Lande, die man von demReiche abreißen möchte. Der Stoff, den diese Bogen behandeln,ist die Herzenssache des deutscheu Volkes.
In meinem Buche wird der Leser mehr gelehrte Dinge finden,als ihm vielleicht lieb ist. Aber mit der leichten Feder oberflächlicherKenntnis ist es nicht getan. Man braucht beute in der SÄ) lachtschwere Artillerie, mit Pistolen kann man sie nicht gewinnen. 5lndich hoffe, daß das Buch nicht nur eine Streitschrift ist, sondern dieWissenschaft selbst befruchtet und damit auch die Politik.
Vielseitige freundliche Hilfe, oft sehr umfangreiche, ist nurin Bonn und auswärts zuteil geworden. Wenn ich hier die Namennicht nenne, so geschieht es deshalb, weil ich allein mit meinemSchilde die Angriffe der Gegner auffangen möchte. Die Dankes-schuld ist darum um so größer. Nur eines zu gedenken kann ichnicht umhin, es ist mein Kollege Professor Dr. Wilhelm Levison,der fast täglich seine Hilfe gewährte. Die Schrift geht nicht aufäußere Anregung zurück, weder amtliche noch nichtamtliche, und hatauch keinerlei offizielle Unterstützung erfahren.
Mit warmen Dankesgefühlen an das Elsaß und die links-rheinischen Lande lege ich die Feder aus der Hand.
Bonn, den 21. April 1918.
Schulte,