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3 (1923)
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Nr. 143. 1456/57 — Prozess Muntprat—Wies von Basel

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nachin uff Hanns Wyssen guet faren also angestan solle, uncz dz die vor-gemeldte sache von der fuerbringung wegen, als nehst hie vorstaet, zensztrag komme (A26, fol. 234 f.).

15. 1457 Febr. 2. [Weiter über Beweismittel: Urteile und Kund-schaften. Etwa nicht ausgefertigte Urteile sollen gegeben werden.](A 26, fol.250.)

16. 1457 Febr. 10. [Herr Hermann und Junker Peter Offenburgmögen die Gewalt von dem Muntprat annehmen, die Bücher vomBischöfe erfordern und hinter dem Schultheißen legen. Will er aber dieBücher nicht von Händen geben, so soll die Sache bis auf die Heimkehrvon Ludwig Smitz anstehen.] (A26, fol.252v.)

17. 1457 März 21. Da alle Kundschafter, die vormals der Stadt-schreiber begehrte, noch im Leben, soll man vor Gericht verhören undihrer Sage dem begehrenden Kundschaft geben (A 26, fol. 262).

18. 1457 Juli 7. Heinrich Wyss hat die Bücher am 23. April hinterden Schultheißen gelegt. Danach sollen des Muntprat rechtliche Tagegezählt werden (A 26, fol. 280).

19.1457 Oktober 10. Iteminder sache zwüschent Heinrich Wyssenex una und her Henman Offenburg, ouch Oswalt Friberger alsgewaltz fuerern Conrat Montprotz von Costencz ex aha, nachdemund sy bedersite hand ein nachgericht machen lassen und vor anfangder Sachen, als her Henman begerte ze hoeren ettwas Worten, dz durcher sich die Urteilsprecher meinde ze underrichten der sachen besunderin dem latinisch Instrument begriffen und also under andern wortenvor gericht geredt, dz, als er mit Heinrich Wissen zue Persolon ge-wesen sie, inen acht thusend guldin gewunnen habe und aber HeinrichWisse im darin viel mit sinen worten also, es were weger, Her Henmanwere nie mit im gen Persolon kommen, denn er hin in kerne, hette erinen VIII m gewunnen, wo sy denn werent? Und her Henman aberredte under andern, es were wor, er hette inen VIII m guldin gewunnen.Und do viel im Heinrich Wisse aber mit sinen worten darin und sprach,Her Henmann seite nit wor. Daruff so ret Heinrich Wysse nach erkantniszdes rechten gestrafft mit Verbesserung eins siechten friden, als er oechoffent in gericht besserte, und begerte, im die worte, dz her Henmangesprochen, er hette inen VIII m gewunnen, als obstat, inzeschriben.

Item des Muntprot gewalcz fuerer hand lassen reden durch Lienhart,sy wellent nueczemol mit irer kuntschaft verfaren. (A 26, fol. 302.)

20. 1457 November 19. Item zwüschent des Montproten gewalczbott genant Oswalt Friberger uff ein und Heinrich Wyssen anders-teils, als Heinrich Wysse angeruefft hat von solicher II o guldin houptguotz und der versessenen Zinsen wegen davon gevallen, ouch anderersiner schulden, so im zu bekannt sint am phingstobent im LV johr vonHansz Wyssen seligen sins bruders verlassen gutz usze wisen. Undaber der genant Montprot vormols da wider gemeint hat fuerzebringen,dz Heinrich Wysse syder der urteil am phingstoben gegeben, als obstaet,me ingenomen solle haben von sins bruders Hannsen Wyssen seligenguet (ingenomen) den man im schuldig were. Ouch fuer gewendt, dzvor der selben urteil im alles des genanten Hannsen Wyssen seligen gut,so er uff den tag als er lebende und tod were, zuebekennt sie worden.Und aber darnach Heinrich Wysse Burekart Frien mit sinem vollen

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