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3 (1923)
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Fremde Archivalien. Aus schweizerischen Archiven

gewalt hin in gen Cathelonie geschickt und gemeint habe, dz er wolVc guldin schulden, so Hannsz Wyssen zuehorten, zue sinen handengenomen und sin eigentlich schulde damit bezalt, und dem Montprot,dem solich guet vorhin zubekennt sie, an sinen erlangten rechten intraggetan habe. So denn hat er ouch von den buechern wegen geredt, nach-dem und er im vormels gesworn habe oigen und zoigen und under andermangeben habe ettliche buecher und roedel, so Hannsz Wyssen seligengewesen sint. Und wer dar zue recht hette, dem wolte er sy volgenlassen, die ihm ouch vormols zuo bekannt sient, ihn aber noch niewerden moechten, dz er siner kuntschaft noch kommen koennde. 80denn von der buechern, so hinder minem herren dem schultheissen ge-legen sint, darinn kein datum geschriben, die doch wol zwey jor nachHannsz Wyssen seligen todt gemacht sient. By dem allem man wolverstünde, wie und in welicher mosse Heinrich Wyss in den Sachen umb-gangen, siderher ingenomen und usgeben habe und dz Heinrich Wisseme ingenomen hat, denn im schuldig sie etc.

Also nach verhoerung, clage, antwurte, rede und Widerrede, die ur-teiln, wie sich denn die Sachen biczher nach und nach gehandelt habent,.ouch der Urkunden, briefe, redel und instrumente ist nach zytlichemrate, so die urteüsprecher mit minen herren den raeten gehept hat, ein-helliclich erkennt, dz man nit verstan kende, das der Montprot noch dergenant sin machtbott üczit fuerbracht, des so er sich vermessen habenoch dz sy mit irer kuntschafft volfaren weren. Und darumb so solledem egenant Heinrich Wyssen solich kuntschafft und anders von desMontproten wegen im rechten dar legen, sie Heinrich Wyssen an sinerbezalung keinen schaden bringen solte. Aber von der eigung und zeigungwegen, so des Montproten bott fürgewendt habe, bedunckt do jemand,dz er üczit deshalb an den andern ze sprechen habe, darumb sol im sinrecht behalten sin. Als nue Heinrich Wysse furer angerußt hat, sydmolnbekennt sie, dz der Montprot noch sin anwalt obgenant nüczit fuer-bracht, des er sich vermessen habe, ob man im denn nit bülich das sin,so im vormols zueerkant sie, mitt sampt dem costen daruffgangen volgenlasse und uszrichten solle. Und aber des Montproten machtbott vondem gericht hinusz gienge, nüczit darzue reden wolten, und sin für-spreche redte, im were furer nüczit empfolhen ze antwurten. So istaber bekennt, dz man Heinrich Wyssen solichs, so im am phingst obenim LV jor zuebekant sie, bülich volgen und werden lassen und im descosten halb sin recht an den Montproten behalten sin solle. {26, fol. 311" f.)

144. Aus den Akten des Prozesses zwischen Konrad Muntprat,

der Witwe und Tochter von Hans Wiss und als dritter Partei

Ludwig Schmid und Hans Wiss. 1454—1456.

Staatsarchiv Basel, mitgeteilt von Staatsarchivar Huber. Zur Sache sind auch dieAkten der vorhergehenden Nummer heranzuziehen.

1. 1454. Ein Notar bezeugt, daß 1451 April 3. Heinrich Wiss eineVollmacht gen Persolonien gab Ludwig Smit und HannsenWißen dem jungen, eine zweite an Hanmann Negere, Johan

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