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Neunzehntes346Worte: Neben, und daneben, statt dererWorte: sammt, und Mit durchgehends ge-brauchet, und genommen; so muß auch ebendieselbige Bedeutung dem Worte: Nebensin jenem Theile der Rede, wovon dermalendie Frage ist, um so ungezweifelter beygelegetwerden; als eines theils alle Regeln der Aus-legungs=Kunst erheissen, daß man die Wortein demjenigen Sinn, und Verstande nehmensolle, wessen sich jener, der sie geredet, odergeschrieben, hat pflegen zu bedienen; zuma-len die Worte nur Diener unserer Gedankenseynd, und fölglich ein mehreres nicht bewuͤr-ken, noch verrichten müssen, dann derjenige,welcher seine Gedanken, und Willens=Meynung durch diese Diener erkläret, haben will.Andern theils ist auch in dem Uebertrage nichtplatterdingen enthalten: Der Weinzehen-de zu D. nebens den untersten zweyenWeyern; sondern es werden solchen Wortenannoch die Worte: Und den Churmundernzu D. beygesetzet, und dadurch sattsam, jain aller Völle angedeutet, daß das Wört-lein: Nebens dahier eben so, wie an denübrigen Stellen die Stelle des Worts: Mitoder sammt vertretten solle. Dann gleichwiees kein vernünftiger Sinn seyn würde, wannman die Worte des Uebertrags dahin ausle-gen wolte, daß der Weinzehende, welcher beydenen Churmundern gelegen, übertragen wor-den seye; in mehrerm Betracht, daß dieChurmeden, oder Churmuden, oder (wie diealten