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4 (1768)
Seite
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256Sechszehntes§. 3.Am neunten Jenner 1759. ist zwar in Sa-chen Hof=Cammer=Rathen C. wider Haupt-mann P. dahier geurtheilet worden, daß demKläger, als Anpfächter wegen gehabter Ein-quartirungen ein dritter Theil des Hauszinn-ses pro rata temporis anzugedeihen, und nach-zulassen seye. Inzwischen aber kan dieserRechts=Spruch für eine wohl hergebrachteGewohnheit, oder ein so genenntes Præjudi-cium um so weniger ausgegeben werden, alsderselbe nicht nur der einzige, den wir aufzu-weisen haben, sondern auch (wie mir annochganz wohl beywohnet) von allen Räthen nichtbeliebet, ja so gar zu einer allgemeinen Regelund Richtschnur nicht einmal gemachet, mit-hin demselben das wesenlichste Stuck einesPraejudicii abgängig ist. Nihil praejudiciorum (schreibt derVON LUDOLF in Comment. System.pag. m. 354.)nomen mereri, nisi concluso totius Collegiifuerit approbatum, & eo fine, ut in futuriscausis similibus esset sequendum. Verumhujus rei exempla sunt pauca, & quae exstant, per decreta generalia publicari con-suevere, ut adeo vim legis habeant provi-sionaliter. Quae potestas Collegio Camerali inordinatione est tributa. Et accessit auctoritasde-