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Diätetik vorzüglich für Studierende
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über die Diät.

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Kaffee nicht mit Zucker versüßen, und dabei so wenig,als möglich, essen: denn alles süße Hackwerß> Kon«fett und Kuchen von jeder Art, (besonders, der miteiner gewissen Menge Butter gebacken ist,) hindert dieVerdauung mehr, als daß sie dadurch befördert werdensollte. Die einzige rechte Zeit, Thee oder Kaffee,oder ander dergleichen Getränke mit Sicherheit undNutzen für die Gesundheit zu trinken, ist unmittelbarnach dem Mittagsessen; es wird wenigstens weit bessergethan seyn, als bei der Bouteille schen zu bleiben ").Dieje'Gewohnheit ist eben auch eine von der Art, dievielleicht mit größerm Vortheile von uns könnte ange-nommen werden, als viele andre Moden, die wirvon unsern Nachbarn ^) bekommen.

Da nun von einer gehörig vollendeten Verdauungunsre Gesundheit, und die Hoffnung eines langentebens abhängt, so sollten wir auch mit größter Sorgfaltdahin sehn, alles, was dieselbe stören kann, zn vermeiden.

Ich habe in diesen Bemerkungen aus gutemGrunde Abendmahlzeiten empfohlen : weil ich glaube,daß die Natur dasjenige auf zweimal leichter ausrich-ten kann, was ihr auf einmal zu thun, lästig werden,und wobei sie eine nicht geringe Beschwerlichkeit em-pfinden würde. Ich habe oft Gelegenheit gehabt, zubemerken, daß selbst die starken Naturen, von allengefährlichen Wirkungen großer Mahlzeiten nicht ganzfrei sind. Es entspringen auch vielleicht mehr Schlag'siüsse aus dieser einzigen Ursache, als aus allen andernzusammen genommen. Wenn Personen von zweimäßigen Mahlzeiten an Einem Tage keine Beschwer«lichkeit fühlen, noch auch von einer doppelt so starken,

die

*) Der Engländer hat darin die besondre Gewolmhelt,erst dann, wenn er seine Mohl;e<t noch mit ein StückKise beschlossen hat, recht geflissentlich hinterher tüch»tig Wein, oder starkes Bier zu ttintm. Anm, des Utb.

") Nämlich den Franzosen. Anm. des Ueb.

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