über die Diät.
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können. Es kann auch ohne Nachtheil geschehen,daß Menschen sich lediglich mit lauter Reiß,, lauterGewachsen, lauter Fleische, oder auch mit Dingenaus dem Pflanzenreiche vermischt, unterhalten. Kei«ne Nahrung ist schädlich; der Mensch kann an alleKosi gewöhnt werden, nur in Ansehung der Mengeverhält es sich anders. Die Natur kann allmähligdahin gebracht werden, alles zu bezwingen, und ineinen Nahrungssaft zu verwandeln, aber der Mengeder Speisen muß sie weichen, und wofern sie nichthinreichende Kräfte besitzt, folgt Entkräftung, und,wenn sie zu sehr angestrengt wird, der Tod.
Eines der vornehmsten unsrer iebensmittel ist dasBrod, wovon ich hier etwas bemerken muß. Ich willaber nur den einzigen Umstand dabey anzeigen, daßsehr starke Verdauungskräfte erfordert werden, dassel«be gehörig aufzulösen: doch trift dieses nicht bei allenPersonen ein; dem schwachen Magen ist eine star,ke Portion Brod unverdaulich; es entsteht davonSäure 5), Beängstigung und Blähung, und esverhindert zugleich die vollkommne Verdauung jederandern Speise. Diesen Umstand aber muß mannicht einer Verfälschung des Brods, wie man bis.weilen ohne Grund annimmt, zuschreiben, ja ich
glaube
») Dazu aber giebt doch nur meistencheils das rockene,zu sehr gesäuerte oder zu wenig aufgebackene BrodAnlaß; das Weizne hingegen verursacht mehr dickenSchleim, wenn e<! in Uebermenge qenossen wird.
Anm. des Uebels.
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