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54. Abschnitt.
Zweitens: überhaupt gegen drohende Krank«heitszufälle sich zu verwahren kann man keine bessereund sichrere Methode wählen, als die Unterhaltungeiner freien und reichlichen Ausdünstung, welcheman; dadurch erlangt, daß man die Winterklei>ungnicht vor dem Eintritt eines warmen MayS ablegt,und noch vor einem kalten November sich der-selben wieder bedient.
Zum Dritten: soll im Sommer unsre Kostaus Speisen von leichter, weicher, versüßender undkühlender Art bestehen, das Getränke kühlend, undunsre Bewegung nur ganz von sanfter Art seyn.Im Winter hingegen müssen wir festere Speisen,die mehr trocken, schmackhaft, gesalzen und ge-würzt sind, genießen, ein wenig guten Wein zur Er«wärmung trinken, und uns stärkere Bewegung machen.Im Frühling und Herbste müssen Speisen und Ge-tränke nebst der körperlichen Bewegung gleichsamdas Mittel zwischen denen halten, deren wir uns imSommer und Winter bedienen, doch aber mehr oderweniger stark seyn, je nachdem eine von gedachtenIahrszeiten mehr Warme oder Kalte mit sich führt.
Wir können uns nicht enthalten, hier noch einsganz leichte und einfache Methode vorzuschlagen, be-vorstehende Unpäßlichkeiten abzuhalten, welche wiröfters mit gutem Erfolge angewendet haben; näm-lich , wenn sich jemand übel befindet, soll er sich gleichzu Bette legen, und zwei bis drei Tage liegen blei-ben.