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Diätetik vorzüglich für Studierende
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5.' Abschnitt.

Die Mittel aber, die Ausdünstung zu befördern,sind folgende: ein maßiges Glas guter alter Wein *),ein mit ins Bette genommener froher Muth, ein ru-higes stilles Verhalten, und eine ganz unbeweglicheiage in demselben, so daß man nicht stets die Deckebald aufriefe, bald auf jene Seile zieht, oder sichhin und her wirft. Auch das Gähnen und Aus-dehnen nach den Schlaf gehört zu den Befördrungs-Mitteln der Ausdünstung; und in Ansehung der zudieser Absicht unternommenen Bewegung ist keinefür den Körper zuträglicher, als das spaßierenge-hen. Wenn die Ausdünstung am Tage nicht gehö-rig von Statten gehe, so thut die leidesübung die be-ste Wirkung.

Man muß hierbei bemerken, daß die Ausdün-stung mehr im Schlafe durch eine kalte und feuchteMittagslust zurückgehalten wird, als wenn wir wa-chen, durch irgeno eine strenge Kalte geschieht.

Die

,) Ein mäßiges Glas guter Wein besitzt zweierlei heil«samt Eigenschaften, die Ausdünstung zu vermehren:nänmch die Unterstützung des Nerdauungsgeschastes,und die Befördrung deezSchlafes; es ist bei zu vollemMagen eben so schwer und unmöglich, gut auszu?dünsten, als bei'qanz leerem : und so wird man auchschwerlich des Nachts in Ausdünstung gerathen, wennnnn nicht bald in Schlaf kommen kann, kalte Fußtmit ins Bett? bringt, sich im Bette herumwirst, oderdie Luft im Schlafzimmer zu warm findet, die Deckewegwirft, und sich dann erkältet; und überdicß istbekannt, daß die den Schlaf störenden Zufälle auchdie Ausdünstung verhindern.

Anm. des Uebers.