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Diätetik vorzüglich für Studierende
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4. Abschnitt.

Kreislauf muß nothwendig das Temperameni kaltseyn. Wenn die ursprünglichen Fidern der festenTbeile, welche die Kreisbewegung der Säfte eben be-fördern müssen, fest und dicht smd, so ist auch dieConsiitution des ganzen Körpers stark *); fehlt esober den ersten oder zartesten Fibern an gedachtenEigenschaften, nämlich an Spannung und Festigkeit,und smd sie im Gegentheil mehr schlaff und zart, somuß auch diesem zufolge die Consiitution schwach undhinfällig seyn "*). Nimmt man wahr, daß Gallevder kalter Schleim in den Säften die Oberhand hat,so kömmt gleichfalls das Temperament mit diesemUebermaaß dieser oder der andern Feuchtigkeit über»ein, und wird sudann melancholisch oder phlegmatischgenannt.

Auf diese Weise nun, nämlich von der verscl ieh.nen Geschwindigkeit des Kreislaufs, von der ver«schiedncn Stärke der Ursibcrn, und von der untcr-schiednen Mischung der Säfte in jedem einzelnenMenschen, entsieht diejenige besondre Einrichtung

(Di^o-

5) Diese Constitution eben nennt, wie wir oben sageten, Dr. Adair das starte Temperamentoder eine feste Natur, die Cullen mit Rechtvon der Beschaffenheit des Nervensystems herleitet.Ivlaterm me^icz p. 105.

Anm. des Uebels.

»5) Und diese körperliche Beschaffenheit tonnte man imGegensah mit Richt« das scklaffe Temperamentnennen. Anm. des Uevers,