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3- AWnitt.
an sich selbst als das' hohe Alter betrachtet werdenmüsse *), lind ihren Beifall dem feuchten gegeben,weil dies das geschickteste sei,, zu einem hohen Alterzu gelangen, und weil Gesundheit des Körpers undMunterkeit des Geistes »dabei am längsten bestehenkönnten.
Denen, die ein trocknes Temperament haben,bekömmt ein warmes Bad und eine sanfte Bewe-gung überaus wohl, und diejenige Kost, welche mil-de, gute Safte erzeugt, die zu keiner Schärfe ge»neigt sind, ist für dieselben die beste. Zu ihremHauptgetränke müssen sie Wasser wählen, und vordem Zorn sich sorgfältig in Acht nehmen, auch demollzusircngcn und anhaltenden Nachdenken und Stu,dieren sich nicht ergebm, und auf alle Weife die bren»nende Sonnenhitze vermeiden. Da die Hitze desTemperaments gemeiniglich von einer überstüßigenGalle herkömmt, so muß man Achtung geben, obetwa diese hitzige Feuchtigkeit durch den Stuhl abzu»gehen geneigt ist: geschieht dieses, so dürfen wir nicht
angst.
») Natürlicher Weise muß man befürchten, daß dasLebe» bei einem stdr trocknen Temperamente früheraufhöre, als bei einer saftreichen Constitution, weilder natürliche Tod in einer Vertrocknung der fein,'sten Kanalcken und in einem villigen Stillstande,der in denselben fließenden Feuchtigkeiten besteht;diese Vertrocknung und dieser Stillstand kann frei-lick noch eher erfolgen, wenn schon weit vor denJahren des hohen Aliers ein sehr trocknes Tempera»lmm vorhanden ist.
Anm. des Uebers.