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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Von den Leidenschaften und Gemüthsbew. 24)

nach allen Regeln der Diät, und überlaßt er sichdoch seinen ieidenschaften ganz unbeschrankt, so wird ersehr bald die guten Wirkungen seines guten Verhallensin andern Kapiteln der iebensordnung, vernichten.Heutiger Zorn, (der nur der Dauer nach von derRaserei unterschieden ist,) zieht Herz und iungen zu-sammen, und erfüllt den Kopf mit erh-ßtcn Satten;er erzeugt gallichte, entzündliche, falisuchtähnliche,und bisweilen dem Schlagfiuß nicht ungleiche Krank-heiten, wenn zumal dieser Gemüthsassekt hitzigerTemperamente sich bemeistert.

Unmaßige Freude verjagt den Schlaf *), jgman hat sogar tödtliche Folgen aus dieser ieidenschaftentstehen sehen. Gemüthsruhe vermindert die all»zu lebhaste Bewegung des Herzens und die zu großeSpannung aller Fibern.

Furcht lundi Betrübniß, wenn sie lange dauern,verkündigen Melancholie.

Schrecken, Sckaam, Freude und Zorn verlei»ten zu solchen Handlungen, die mit dieser Gemüths-

O. 2 bewe»

*) Vielmehr aber kann dieß heftiger Zorn und Verdrußthun, wenn man m solchem Affekle fick zu Bei« leqt.Auch angenehme Plane zu vorhab nden Geschäftensetzen di> Seele in eine solche Bewegung, daß uns derSchlaf fliehen muß. ,

Anm,desUeb«rs.