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Diätetik vorzüglich für Studierende
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1)6 I. Abschnitt. 6. Hauptstltck.

stan5, nämlich über die Art, die Gesundheit der Ge«lehrten zu erhalten, geschrieben, wie wir vom Fici»nus cle 3cu6ll)s«iuln V^lerucline ruen^Z und vomPemphlus cie I^oFgrorun, Valetli^iiie ruencla auf»zuw. isen haben: wie denn auch Bernhard Ra»mazzini von der Gesundheit der Gelehrten eineeigne Abhandlung hinterlassen hat. Nun ist zwarwohl wahr, daß jede eingewurzelte Unpäßlichkeit, diegleichsam zur Gewohnheit wird, sie sey so leicht, alssie immer wolle, besonders, wenn sie das Gehirn an-greift, wie ein verborgener Wurm zu betrachten ist,der unaoläßig an u,iserm ieben nagt.. Daher mußalso dasselbe von kürzerer Dauer bei Gelehrten, alsbei andern Menschen seyn.

Allein dieler Einwurf ist gar nicht von der Star»ke, als er bei dem ersten Anblick zu seyn scheint.Schnuplcn, Katarrhe und Flüsse sind so allgemein,daß wir nicht nur Studierende, sondern auch Pctit-nwitres darüber klagen hören. Sie beschweren sichalle über in den Kopf steigende Dünste, aber nicht,daß das Uebel allgemeiner wäre, sondern weil vieleMenschen ißt immer empfindsamer und grillenhafterwerden. Die Uebel bestehen mehr in ihren Vorstel-llmgen, als in ihrenKörpern, und die Klagen klingenweic gefährlichcr, als der daraus entspringende Schadenzu befürchten steht.

Zum Andern ist es noch nicht ausgemacht, daßeine leichte, gewohnte Unpäßlichkeit solchen Personendas ieben verkürzt. Ja, es giebt im GegentheilZufälle, di,e dasselbe verlängern. Dahin gehört die

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