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Diätetik vorzüglich für Studierende
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lzo 5 Abschnitt. 4. Hauptsiück.

nicht ein volles Jahrhundert gelebt habe, und dasMorerische Wörterbuch der Gelehrten gesteht ihm nurfünf und siebenzig Jahre zu. Man bleibt also we»gen des Alters dieses Gelehrten ganz ungewiß; jedochkömmt auf dieses einzige Beispiel eben nicht so vielan, indem diejenigen, welche wir beigebracht haben,zur Gnüge und ganz unwidersprechlich beweisen, daßdas Studieren dem Gelangen zu einem hohen Alter,ganz und gar nicht im Wege steht.

Viertes Hauptstück.

Die Vernunft erläutert und bestärkt di.se Er.fahrungen.

Die Betreibung der Wissenschaften, wenn sieunserm Genie angemessen gewählt wird, und sie nichtmit der alleräußersten Strenge ohne alles Nachlassenfortsetzt, giebt uns mehr Vergnügen, als daß sie unsermüden sollte. Unmöglich kann also das Studie,ren der Natur zuwider, oder unsrer Gesundhcit nach-theilig seyn. Ich habe mit Fleiß die zwei Vesi.m.mungen oder iimitationen vorausgesetzt, das Stu«dium muß unserm Genie gemäß und nicht mit allzu,großer Anstrengung getrieben werden, weil jedes Ge.schäste schädlich ist, das unsre Kräfte übersteigt, oderunsrer Neigung widerspricht. Was kann denn fürunsern Geist angenehmer seyn, als sich mit den ge.

lehr.