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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Ermunterung für Gelehrte und Studierende.!^

der vornehmsten die Unsterblichkeit ist. Tugend, diehöchste Zierde unsrer Seele, ist der achte Abkömmlingder Wissenschaften, wie dieß Horaz bezeugt (V,r>tutem cluärina pIrir); allein wie Viele möchten mitBrutus bei seinem Tode ausrufen : o unglücklicheTugend! wenn dieser eigentliche Glanz, der unsreStirnen mit Strahlen umkränzt, nichts anders ist,als nur ein verzehrendes Feuer, das uns in Asche ver»wandelt. Die Ehre, welche zwar die Wissenschaf.ten unzertrennlich begleitet, wird den Fleiß Studie-render doch nur sehr wenig anreizen, wenn sie beden»ken, daß, je höher ste bei der Welt in Ansehung ih-res Beifalls steigen, desto geschwinder sie sich derTiefe des dunkeln Grabes nahen.

Ich wiederhole, was ich bereits oben gesagt 'ha«be: eine schreckliche Folge, wenn dieserSatz wahr wäre! ein scheußliches Bild, welchesüber dem Portal des Pallastes der Weisheit liegt,und diejenigen, welche von dessen Reizen ganz ent-zückend erfüllt sind, vom Eingang abhalten würde.Derjenige wird also der gelehrten Welt einen großenDienst erweisen, der diese obgedachte unrichtige Mei-nung gänzlich entkräften und verbannen kann. DieStoiker suchten die Gewalt derselben zu vernichten,indem sie uns bereden wollten, daß ieben und Todan sich selbst gleichgültige Dinge wären, und wir kei«nen besondern Werth in eines von beiden setzen muß«ten; indessen waren sie gar nicht so glücklich, andreMenschen von ihrer Meinung zu überreden, so daß ich

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