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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Unzuverlaßigkeit der Heilkunde. 93

« fort, hat große Gewalt über den Bau des mensch»lichen Körpers, entweder in Rücksicht auf die Kurder Krankheiten, oder auf seine Schwächung undZerrüttung. Die Uebel, welche aus allzustrengerEnthaltsamkeit entstehen, sind von verschiedner Art;indessen nicht minder gefährlich, als die, welche vonallzugroßer Uebersüllung herrühren.

In seinen Aphorismen ist HippokrateS nochnickt mit dem, was er bereits hierüber geäußert hat, zu«frieden, sondern sagt noch : der Mangel der Nahrungist gefährlicher, als das Uebermaß, selbst auch beiPersonen, die sich unpäßlich befinden. Seine Wor»te sind folgende:

Wir fehlen weit mehr in einer gar zu großenStrenge unsrer Diät, als in dem Fall, wo wiruns in diesem Stück zu viel Nachsicht gestatten.Dieß macht sogar die Enthaltsamkeit für Perso«,,nen in ihren gesunden Tagen gefährlich: denn dasie dadurch geschwächt werden, so können sie auch,den ihnen begegnenden Zufallen nicht wirerstehen.«Daher ist es gefährlicher, eine sirenge Diät zuführen, als ein wenig ihre Schranken zu über-, schreiten. (3eK. l. Xum. ;.)

Daß das Uebermaß im Essen schädlich ist, wirdauch durch den Grund, den HippokrateS in einerandern Stelle anführt, erwiesen.

Weder die Ausschweifung, sagt er, noch der, Hunger, noch sonst irgend ein Umstand, der die

Gren«

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