✋tion lieget, so muß im Gegentheil auch, wenndie Kraft der roheren Materie wegen ihrer un-geheuren Menge stärker ist, als diejenige des Fer-ments, letzteres von der ersteren verschlungen undseine Würkung ganz zernichtet werden, indemdie Theilchen des Ferments durch die überwie-gende Kraft zertrennet, wieder mit andern ver-mischet und also neue Materien erzeuget wer-den. Man bemerket dieses bey allen Gährun-gen: wenn ein Ferment z. B. mit vielen rei-nen Wassertheilchen vermischet wird, so wirddesselben assumilirende Kraft eben so unmerklichwerden, als wenn ein riechender Körper seineTheilchen in einen weiten Luftraum ausduftet.Hierin liegt gleichfalls die Ursache, warum daspure Wasser, wenn es in sehr großer Mengegetrunken wird, die zu hoch gestiegene Gäh-rung des Bluts hemmet. — Jede stärkereGährung hebet also die schwächere auf, oderhindert doch wenigstens dieselbe. Der gelehrteB 2Pringle
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